Tag der offenen Tür bei der Hasseler Feuerwehr

Am Samstag und Sonntag, 26. und 27. Mai veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr des Löschbezirkes Hassel am und im Feuerwehrgerätehaus ihren Tag der offenen Tür.

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Am Samstag startet das Fest um 18 Uhr. Am Sonntag geht es um 11 Uhr weiter mit einem Frühschoppen. Ab 12 Uhr serviert das Küchenteam leckere Schnitzel mit Pommes sowie Flammkuchen. Am Nachmittag wird im Schulungsraum Kaffee und Kuchen angeboten. Die Jugendfeuerwehr führt im Festbereich um 15 Uhr eine Schauübung vor. Während der beiden Tage können sich die Besucher natürlich auch die Fahrzeuge und Geräte der Hasseler Wehr anschauen und sich über die Feuerwehr informieren. Für die Kinder wird am Sonntag eine große Hüpfburg aufgebaut. Weiterhin wird an einem Infostand über Rauchmelder sowie die Jugendfeuerwehrarbeit informiert.

Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen!

Gleichzeitig mit dem Tag der offenen Tür findet auf dem Marktplatz die Maikirmes statt.

Die Rohrbacher Straße ist von Samstag, 10 Uhr bis Sonntag, 24 Uhr im Festbereich zwischen der Einmündung Schorrenburgstraße und der Einmündung Adam-Berberich-Straße für den Verkehr gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Fischsterben im Griesweiher – mehrtägiger Einsatz für Feuerwehr und THW

Ein größerer Umwelteinsatz beschäftigte zahlreiche Einsatzkräfte in dieser Woche von Montag bis zum frühen Mittwochmorgen. Bereits am Montagabend wurde der Löschbezirk Hassel zum Umwälzen des Griesweihers angefordert. Durch den Gewässerwart wurden erste tote Fische auf der Wasseroberfläche entdeckt.
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Mittels Feuerlöschkreiselpumpen bzw. einer Tragkraftspritze wurde über mehrere Stunden das Wasser aus dem Griesweiher angesaugt und mittels mehrerer C- und B-Rohre sowie eines Monitors wieder in den Weiher abgegeben.
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Die Weiheranlage wurde weiträumig ausgeleuchtet, um ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten. So konnten ca. 250 000 l Wasser umgewälzt werden. Wegen der Witterung und des Geländes waren im Anschluss umfangreiche Rückbau- und Reinigungsmaßnahmen erforderlich, der erste Einsatz für den Löschbezirk konnte gegen 23:00 Uhr beendet werden. Doch der Einsatzerfolg des stundenlangen Einsatzes war nur von kurzer Dauer.
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So wurde der Löschbezirk am Nachmittag erneut alarmiert. An der Einsatzstelle konnten erneut tote Fische festgestellt werden. Trotz des mehrstündigen Einsatzes der Feuerwehr stellte sich die Lage noch dramatischer dar als am Vorabend. Es hatte bereits ein akutes Fischsterben begonnen, der Weiher war im Begriff umzukippen. Erneut wurde damit begonnen, mittels Feuerlöschkreiselpumpe und Tragkraftspritze den Weiher umzupumpen und den Sauerstoffgehalt des Gewässers zu erhöhen.
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Das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz sowie die Polizei wurde nachgefordert.
Eine erste Analyse des LUA vor Ort bestätigte einen akuten Sauerstoffmangel des 300 m langen und 50 m breiten Griesweihers.DSC_4529RAWresizezensiertDSC_4555RAWresizezensiertDSC_4562RAWresize
Während der Umwälzmaßnahmen war eine Schaum- und Geruchsbildung erkennbar. Zur Feststellung möglicher Ursachen wurde der EVS sowie der Abwasserbetrieb der Stadt St. Ingbert angefordert.DSC_4563RAWresizeDSC_4564RAWresize
Ebenso wurden die Löschbezirke Oberwürzbach und Rohrbach zur Unterstützung der Umwälzarbeiten nachgefordert. Aufgrund der akuten Gewässerlage und des Volumens wurden nach Rücksprache mit dem THW-Fachberater die THW-Ortsverbände St. Ingbert und Friedrichsthal alarmiert, um mit Großpumpen das Umwälzen des Gewässers zu unterstützen.

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Nach einer umfangreichen Lageerkundung konnte die Einleitungsstelle an einem Sonderbauwerk des EVS im Bereich der ehem. Kläranlage Hassel festgestellt werden, wo aufgrund eines Defektes Abwasser direkt in die Vorflut abgegeben wurde. Während der EVS die Störung behob, wurde durch die zahlreichen Einsatzkräfte die Weiheranlage mit einer maximalen Förderleistung von 13 000 l/min bis Mitternacht umgewälzt, bis eine signifikante Erhöhung des Sauerstoffgehaltes sichergestellt war.

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Während der Einsatzdauer wurde durch Polizei und Landesbetrieb für Straßenbau die Richtungsfahrbahn Hassel der L 111 gesperrt und der Verkehr über Oberwürzbach umgeleitet.

Vor Ort im Einsatz waren die Löschbezirke Hassel, Oberwürzbach und Rohrbach, die Wehrführung, die THW Ortsverbände St. Ingbert und Friedrichsthal, das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz, der Entsorgungsverband Saar, der Abwasserbetrieb der Stadt St. Ingbert, die Polizei mit mehreren Funkstreifenwagen der Polizeiinspektionen Homburg und St. Ingbert, der Dienststellenleiter der PI St. Ingbert, Verantwortliche des ASV Hassel sowie der Landesbetrieb für Straßenbau.

Nach Rückbau und umfangreichen Reinigungsarbeiten konnte der Einsatz für die Feuerwehr gegen 02:30 Uhr am Folgetag beendet werden.

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Hassel

Am 27. Januar führte der Löschbezirk Hassel seine Jahreshauptversammlung durch und blickte auf das vergangene Jahr zurück. In seinem Tätigkeitsbericht ließ Löschbezirksführer Rudolf Hess das Jahr 2017 Revue passieren: Mit 81 Einsätzen wurde der Löschbezirk zu zwei Einsätzen weniger als im Vorjahr alarmiert. In der Statistik verteilen sich die Einsätze auf neun Klein-, vier Mittel- und einen Großbrand, eine Tierrettung, 35 technische Hilfeleistungen, 5 sonstige und 26 blinde Alarme, davon 17 durch Brandmeldeanlagen. Im Rahmen dieser Einsätze konnten vier Menschenleben aus Notsituationen gerettet werden, für zwei Personen kam leider jede Hilfe zu spät.

Rückblick 2017: Einsätze

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Erfreulicherweise ist die Anzahl der aktiven Wehrleute stabil, derzeit stehen 43 Männer und Frauen bereit, ihren Mitmenschen zu helfen. Zwei Kameraden wechselten in die Altersabteilung, zwei Kameraden traten neu in die aktive Wehr des Löschbezirks ein. Um den stetig wachsenden Ansprüchen an eine schnelle und fachgerechte Arbeit gerecht werden zu können, wurde in 39 Ausbildungsdiensten und unzähligen Stunden weiterer Schulung in Lehrgängen auf Stadt- und Kreisebene sowie an der Landesfeuerwehrschule das vorhandene Wissen ausgebaut und neue Fertigkeiten erworben. Darüber hinaus wurden u.a. vier Fortbildungsdienste für Gruppen- und Zugführer, fünf kameradschaftspflegende Zusatzdienste sowie weitere löschbezirksübergreifende Ausbildungsveranstaltungen durchgeführt. Auch vorbeugend war der Löschbezirk tätig: Es wurde Brandschutzaufklärung betrieben sowie Räumungsübungen durchgeführt. In der Grundschule sowie in den Hasseler Kindergärten wurde in mehrtägigen Veranstaltungen Brandschutzerziehung betrieben. Ebenso wurden verschiedene Brandsicherheitswachdienste bei Veranstaltungen durchgeführt. Insgesamt wurden von den Feuerwehrangehörigen im vergangenen Jahr 7760 unentgeltliche Stunden zum Wohle der Bevölkerung geleistet.

Rückblick 2017: Ausbildung

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Rudolf Hess hob auch die starke Einbindung der Feuerwehr ins Ortsgeschehen hervor. Neben Veranstaltungen wie dem Tag der offenen Tür sowie der Beteiligung am Dorffest unterstützte die Feuerwehr den Ortsrat unter anderem beim Faschingsumzug, beim Aufstellen des Maibaums, beim Volkstrauertag und beim Martinsumzug. Zur Kameradschaftspflege wurde unter anderem eine Mehrtagesfahrt nach Amsterdam durchgeführt.

Rückblick 2017

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Der Jugendbeauftragte Tim Blank berichtete anschließend über die Tätigkeiten der Jugendfeuerwehr im vergangenen Jahr. Neben den normalen Übungsdiensten und Freizeitaktivitäten wurden unter anderem Schwimmbadbesuche, ein Zeltlager auf Stadtebene in Völklingen und eine 24-h-Übung durchgeführt. Am Tag der offenen Tür des Löschbezirkes präsentierte sich die Jugendfeuerwehr mit einer Schauübung, einem Infostand, Kinderbelustigung und der Hüpfburg der Jugendfeuerwehr. Auch wurde wieder der beliebte Hasseler Veranstaltungskalender neu aufgelegt und an die Hasseler Haushalte verteilt. Die Jugendfeuerwehr Hassel, die im vergangenen Jahr auf ihr 45-jähriges Bestehen zurückblicken konnte, war auch Ausrichter der diesjährigen Jahreshauptübung der St. Ingberter Jugendfeuerwehren. Diese wurde nicht nur öffentlichkeits- und medienwirksam mit pyrotechnischen Effekten und Moderation inszeniert, es wurden auch die THW-Jugend und das Jugendrotkreuz in die Übung mit eingebunden. Die Anzahl der Jugendfeuerwehrangehörigen hat sich um fünf auf aktuell 15 Mitglieder erhöht. Seitens der Jugendbeauftragten, Betreuer und Ausbilder wurden zusätzlich zum Dienstbetrieb der aktiven Wehr rund 1200 Stunden in die Jugendarbeit investiert.

Rückblick 2017: Jugendfeuerwehr

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Auch die Altersabteilung war im vergangenen Jahr wieder sehr aktiv. So veranstalteten deren Angehörige neben ihren monatlichen Zusammenkünften auch einige Treffen mit Nachbarlöschbezirken, gemeinsame Veranstaltungen bspw. auf Stadtebene am Fröschenpfuhl oder auf Kreisebene in Ommersheim sowie Tagesfahrten.

Nach dem Bericht des Kassenführers und dem anschließenden Bericht der Kassenprüfer wurde dieser entlastet und die Kassenprüfer turnusgemäß neu gewählt.

Im Anschluss an die Grußworte der Gäste wurden Beförderungen und zahlreiche Ehrungen durchgeführt. In der Summe wurden für insgesamt 700 Jahre Feuerwehrdienst Dienstzeitehrungen ausgesprochen. Absoluter Höhepunkt des Abends war die Ehrung von Ehrenlöschbezirksführer Günther Luck, der mit stehenden Ovationen für sage und schreibe 75 Jahre Feuerwehrdienst geehrt wurde.

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Ein Teil der Geehrten: (v.l.n.r.) Hans Wagner, Albert Zitt, Günther Luck, Jochen Schneider, Erwin Schmitt, Helmut Luck, Markus Hauck, Armin Köllner, Martin Meinhard, Hans-Jürgen Bartels, Michael Stollner, Simon Glunz, Jonas März, Maximilian Haberer, Fabian Hauck, Rochus Hauck, Lars Haberer, Jürgen Unbehend
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Beförderungen und Übernahmen in die Altersabteilung: (v.l.n.r.) Hans Wagner, Markus Hauck, Volker Steinfels, Jochen Schneider, Rudolf Hess, Tim Blank, Günter Schwan, Rochus Hauck, Fabian Hauck, Jannik Martin, Armin Köllner
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Das Engagement des syrischen Flüchtlings Ahmad Sulaiman sorgte auch überregional für Beachtung und mediales Interesse.

Auf einen Blick:

Geehrt wurden

-für 10 Jahre Feuerwehrdienst:

Simon Glunz
Lars Haberer
Maximilian Haberer
Fabian Hauck
Jonas März

-für 20 Jahre Feuerwehrdienst:

Moritz Ellinghaus
Martin Meinhard
Michael Stollner

-für 30 Jahre Feuerwehrdienst:

Erik Luck

-für 45 Jahre Feuerwehrdienst:

Michael Flätchen
Markus Hauck
Armin Köllner
Arno Schmitt
Jürgen Unbehend
Klaus Chelniak
Erwin Schmitt

-für 50 Jahre Feuerwehrdienst:

Rochus Hauck

-für 60 Jahre Feuerwehrdienst:

Hans-Jürgen Bartels
Helmut Luck

-für 75 Jahre Feuerwehrdienst:

Günther Luck

Befördert wurden
-zum Feuerwehrmann:

Fabian Hauck
Jannik Martin

-zum Oberfeuerwehrmann:

Günter Schwan

-zum Oberbrandmeister:

Tim Blank

-zum Hauptbrandmeister:

Rudolf Hess

Übernahmen in die Altersabteilung:

Rochus Hauck
Armin Köllner
Volker Steinfels

Weitere Informationen auch auf der Homepage des Löschbezirks Hassel unter www.feuerwehr-hassel.de .

Interesse? Mach mit!

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind übrigens herzlich eingeladen, sich die Arbeit Ihrer Feuerwehr auch mal näher zu betrachten: Ausbildungsabende finden jeden Montag ab 19 Uhr statt.
Auch die Jugendfeuerwehr bietet Kindern und Jugendlichen ab 8 Jahren eine interessante Möglichkeit der Freizeitgestaltung. Hierbei werden neben Spaß und Kameradschaft auch soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Toleranz, Selbstvertrauen, Hilfsbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit gefördet. Dies alles natürlich kostenlos. Alle interessierten Kinder und Jugendliche sind herzlich eingeladen einfach mal unverbindlich reinzuschnuppern. Gruppenabende finden immer mittwochs in den geraden Wochen ab 18 Uhr statt.
Weitere Infos, Bilder, Termine und Ansprechpartner finden Sie auch unter www.feuerwehr-hassel.de.
Alternativ können Sie uns auch über das Kontaktformular erreichen.

„Feuerwehr-Nikolaus“ bei Flüchtlingsfamilien

Einen besonderen Einsatz leisteten die Feuerwehren der Löschbezirke St. Ingbert-Mitte und Hassel am Nikolaustag. Nachdem die Stabsstelle Integration verwaltungsintern nach einem Nikolaus suchte, sagte die  Feuerwehr für diese Aktion umgehend ihre Unterstützung zu und chauffierte den Nikolaus an diesem Tag mit einem Löschfahrzeug  vor das ehemalige Katasteramt in St. Ingbert. „„Feuerwehr-Nikolaus“ bei Flüchtlingsfamilien“ weiterlesen

Explosion nach Tanklastwagenunfall – Jahreshauptübung der Jugendfeuerwehr

Samstag, der 23. September 2017: Gegen 15.00 Uhr befährt ein mit Benzin beladener Tanklastzug die Schillerstraße in Richtung Hasseler Marktplatz. Auf der abschüssigen Straße bemerkt der Fahrer, dass die Bremsanlage seines Fahrzeuges kaum noch Wirkung zeigt. Es gelingt dem Fahrer nicht mehr sein Fahrzeug rechtzeitig zu bremsen, aufgrund der noch vorhandenen Geschwindigkeit kann er nicht mehr, wie vorgesehen, nach rechts in die Straße „Marktplatz“ abbiegen.
Der Tanklastzug durchbricht die Sperrpfosten am Marktplatz und kommt nach einer Kollision mit einem dort abgestellten PKW zum Stillstand. Beim Durchbrechen der Absperrpfosten wird eine Tankkammer beschädigt, wodurch mehrere tausend Liter Benzin auslaufen und durch Kanaldeckel in die Kanalisation gelangen. Der Fahrer des Tanklastzuges sitzt unter Schock noch im Führerhaus.
Die Löschbezirke Hassel und Rohrbach wurden daraufhin nach dem ersten, unklaren Notruf mit dem Einsatzstichwort „auslaufende Betriebsstoffe nach Verkehrsunfall“ alarmiert.
Kurz vor Eintreffen der ersten Fahrzeuge kommt es im Bereich des Marktplatzes sowie im hinteren Bereich der Rats-Apotheke durch das sich in der Kanalisation befindliche Gas-Luft-Gemisch zur Explosion.

Durch das ausgetretene Benzin, welches u. a. auch in die Kanalisation eingedrungen war, kam es zu mehreren Durchzündungen im gesamten Ortskern, so die Übungsannahme.

Durch die Druckwelle werden 7 Arbeiter, die sich in zurzeit in diesem Bereich aufhalten, verletzt. Des Weiteren kommt es im hinteren Bereich der Rats-Apotheke zum Ausbruch eines Brandes, ein Garagenkomplex ist durch die Detonation einsturzgefährdet.

Dieses Szenario, welches durchaus an das Tanklastwagenunglück vor 30 Jahren in der hessischen Kleinstadt Herborn erinnert, war die Schadensannahme der diesjährigen Jahreshauptübung der St.Ingberter Jugendfeuerwehren. In diesem Jahr wurde die Übung durch den Löschbezirk Hassel, der auf 45 Jahre Jugendarbeit zurückblicken kann, geplant und durchgeführt. Aber auch das Jugendrotkreuz des OV Rohrbach sowie die THW-Jugend St. Ingbert wurden in die Übung mit eingebunden und zeigten ihr Können.

Schaumabgabe über den Dachmonitor des Hasseler HLF 20/20.

Nach der Sirenenalarmierung und einer eindrucksvollen Lagedarstellung mittels Pyrotechnik verfolgten zahlreiche Schaulustige gespannt das Geschehen im Hasseler Ortskern, welches durch den Kameraden Matthias Thom vom LB St.Ingbert in gewohnt souveräner Art moderiert wurde.

Der auslaufende, brennende „Kraftstoff“ wurde mit (Übungs-)schaum abgelöscht.

Durch die dramatische Lageentwicklung wurde das Einsatzstichwort unmittelbar auf Brand 5 bzw. MANV 10 (Massenanfall von Verletzten, bis zu 10 Patienten) erhöht, was eine umfangreiche Nachalarmierung nach sich zog. So wurden die Löschbezirke St.Ingbert-Mitte, Oberwürzbach, Rentrisch, das DRK sowie das THW zur Unterstützung alarmiert.

Neben dem Jugendrotkreuz war auch die THW-Jugend St.Ingbert in die Großübung eingebunden. Im hinteren Bereich der Apotheke läuft gerade die Personenrettung durch die Löschbezirke St.Ingbert, Oberwürzbach, Rentrisch und Rohrbach, die Brandbekämpfung wird vorbereitet.

Nachdem die Kräfte des Löschbezirks Hassel den LKW-Fahrer aus dem Führerhaus gerettet hatten, übernahmen diese mit Unterstützung der nachrückenden Kräfte aus St.Ingbert die Brandbekämpfung im Bereich des vorderen Brandabschnittes „Marktplatz/Tanklastzug“ mit einem massiven Löschangriff mit Wasser und (Übungs-)Schaum.

Umfangreiche Brandbekämpfung mit Wasser und (Übungs-)Schaum durch die Kräfte aus Hassel und St.Ingbert

Die Kräfte aus Rohrbach führten mit Unterstützung der Kameraden aus St.Ingbert, Oberwürzbach und Rentrisch die Menschenrettung im hinteren Bereich der Rats-Apotheke durch. Nachdem die sieben vermissten Personen gerettet waren, wurden diese mit Unterstützung des THW zur Patientenablage in der Neuhäuseler Straße verbracht und dem DRK übergeben. Im Anschluss wurde im hinteren Bereich der Apotheke eine umfangreiche Brandbekämpfung durchgeführt sowie durch die Kräfte des THW die einsturzgefährdete Garage mit Rüstholz und Baustützen gesichert.

Das THW unterstützte neben der Einrichtung der Patientenablage auch beim Patiententransport und sicherte den einsturzgefährdeten Garagenkomplex im hinteren Bereich der Apotheke.

Das DRK richtete, unterstützt von der THW-Jugend, die Patientenablage ein und führte eine erste Triage (Sichtung und Einteilung der Behandlungsprioritäten) sowie lebensrettende Sofortmaßnahmen der Verletzten durch.

Das Jugendrotkreuz aus Rohrbach richtete eine Patientenablage in der Neuhäuseler Straße ein und führte die Sichtung und Erstversorgung der zahlreichen Verletzten durch.
Helfer des Jugendrotkreuz bei der Erstversorgung.

So hatten die insgesamt 110 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und THW nach knapp 45 Minuten die Lage unter Kontrolle.

Kräfte der Jugendfeuerwehr Hassel im Einsatz am Mittelschaumrohr

Im Anschluss an die Übung wurde in Verbindung mit der Nachbesprechung in der Fahrzeughalle der Hasseler Feuerwehr die Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr auf Stadtebene durchgeführt. Hierbei fanden auch die turnusgemäßen Wahlen zum Jugendgruppensprecher und dessen Vertreter auf Stadtebene statt. Maximilian Görg, der das Amt drei Jahre innehatte, stellte sich aufgrund seiner bereits erfolgten Übernahme in die aktive Wehr nicht mehr zur Wahl. Den frischgewählten Jugendgruppensprecherinnen Juna Steinert und Michelle Ludwig wünschen wir viel Erfolg in ihrem neuen Amt!

An dieser Stelle möchte sich die Jugendfeuerwehr ganz herzlich bei der Inhaberin der Rats-Apotheke, Frau Ute Toussaint-Uth sowie dem Team der Fa. Öl Schneider für die tolle und unkomplizierte Unterstützung bedanken!

Interesse? Mach mit!

Die Jugendfeuerwehr bietet Kindern und Jugendlichen ab 8 Jahren eine interessante Möglichkeit der Freizeitgestaltung. Hierbei werden neben Spaß und Kameradschaft auch soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Toleranz, Selbstvertrauen, Hilfsbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit gefördet. Dies alles natürlich kostenlos. Alle interessierten Kinder und Jugendliche sind herzlich eingeladen einfach mal unverbindlich reinzuschnuppern.
Infos, Bilder, Termine und Ansprechpartner der einzelnen Löschbezirke finden Sie über das gemeinsame Portal der St. Ingberter Feuerwehr unter http://www.feuerwehr-st-ingbert.de .
Alternativ können Sie uns auch über das Kontaktformular erreichen.

Standbild: © G.Schwan/Feuerwehr Hassel

Fotos: © T.Ellinghaus/Feuerwehr Hassel

Jugendfeuerwehr Hassel beim Leistungsmarsch in St. Ingbert

Anlässlich des „Tag der offenen Tür“ der Feuerwehr St. Ingbert nahm eine Gruppe der Hasseler Jugendfeuerwehr am Leistungsmarsch der Jugendfeuerwehr St. Ingbert teil.

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Wasser war ein fester Bestandteil einiger Aufgaben…

 

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Über eine mehr als zwei Kilometer lange Strecke quer durch die Stadtmitte mussten die Jugendfeuerwehrangehörigen der dreizehn teilnehmenden Gruppen vor allem Teamgeist und Geschicklichkeit beweisen, aber auch der Spaß kam nicht zu kurz. Für Abkühlung sorgte neben der ein oder anderen „nassen“ Aufgabe auch das obligatorische Eis in der Innenstadt.

So erreichte das vierköpfige Startteam aus Hassel mit einem Durchschnittsalter von knapp elf Jahren den sechsten Platz.

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Interesse? Mach mit!

Die Jugendfeuerwehr bietet Kindern und Jugendlichen ab 8 Jahren eine interessante Möglichkeit der Freizeitgestaltung. Dies natürlich kostenlos. Alle interessierten Kinder und Jugendliche sind herzlich eingeladen einfach mal unverbindlich reinzuschnuppern.
Gruppenabende finden in allen geraden Wochen mittwochs  um 18 Uhr am Feuerwehrhaus statt.

Weitere Infos, Bilder und Termine unter http://www.jugend.feuerwehr-hassel.de
Alternativ können Sie uns auch über das Kontaktformular erreichen.

24 Stunden im Einsatz

Die Kameraden der Hasseler Jugendfeuerwehr waren im Dauereinsatz:
Im Rahmen einer 24-Stunden-Übung verbrachten sie den Tag (und die Nacht) wie die Wachabteilung einer Berufsfeuerwehr.

Nach der Wacheinteilung und Fahrzeugübergabe am Morgen wurde der technische Dienst gegen halb zehn bereits durch einen ersten Einsatz unterbrochen: Mit dem Einsatzstichwort „TH klein, Tier in Notlage“ fuhren die alarmierten Kräfte die Einsatzstelle in der Altenhofstraße an und retteten dort eine Katze von einem Dach, welches sie aufgrund einer Verletzung aus eigener Kraft nicht mehr verlassen konnte. Nach einer kurzen Sichtung und Erstversorgung des gefährlich anmutenden Stubentigers konnte dieser seinem besorgten Besitzer übergeben werden.

Wieder in der Wache eingerückt stand nach dem Bettenbeziehen die Ausbildung auf der Tagesordnung. Im ersten Ausbildungsdienst wurden die Grundtätigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz in einer Stationsausbildung geübt. Der darauffolgende Ausbildungsdienst mit praktischen Einsatzübungen wurde durch den Wachalarm unterbrochen. Nach einem Kellerbrand in einem Firmengebäude in Rohrbach unterstützen die Kräfte aus Hassel ihre Rohrbacher Kameraden, welche dort bereits mit der Brandbekämpfung begonnen hatten. Nach dem Aufbau einer Löschwasserversorgung zum Rohrbacher Löschfahrzeug wurden noch zwei Rohre zur Brandbekämpfung vorgenommen.

Nach dem Einsatzende und Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft wartete ein ganz anderer Einsatz auf die angehenden Feuerwehrmänner und -frauen: Da die Wachabteilung sozusagen Selbstversorger ist musste das Strahlrohr gegen den Kochlöffel getauscht werden.

Nach dem Küchendienst und der verdienten Mittagspause, die dieses Mal ohne Unterbrechungen verlief, wurden die Kameraden während der nächsten Ausbildungsdienste noch zu einer unklaren Rauchentwicklung gerufen. Dieses entpuppte sich nach der Lageerkundung vor Ort allerdings als beaufsichtigtes Grillfeuer.

Der Dienstsport musste aufgrund starken Regens in die Halle verlegt werden, im weiteren Verlauf kam es noch zu einem Hilfeleistungseinsatz: Ein Baum war umgestürzt und musste mittels Manpower beseitigt werden. Weitere Einsätze im Tagesverlauf: Person in Notlage, In der Dell; Hier musste eine Person unter einem Fahrzeug mittels pneumatischem Rettungsgerät befreit werden. Brand Wald/Fläche klein, Waldgebiet Fröschenpfuhl; Mehrere Glutnester im Unterholz erforderten umfangreiche Nachlöscharbeiten.

Aber nicht nur wir „schoben Schicht“: Auch die Kameraden aus Rohrbach waren den ganzen Tag im Einsatz. Und auch hier gilt: ohne Mampf kein Kampf, da kamen wir selbstverständlich gerne zum gemeinsamen Grillen vorbei, natürlich immer einsatzbereit…

Wieder eingerückt und in freudiger Erwartung der Schlafbereitschaft: Brand 3; St. Ingberter Straße in Richtung Wiesental. Ein Gartenhaus brennt in voller Ausdehnung, der Flammenschein weist uns den Weg, der Löschbezirk Rohrbach unterstützt.

Nach einer darauffolgenden ruhigen Nacht Weckdienst durch den Piepser am frühen Morgen: Auslaufende Betriebsstoffe nach VU; Ein PKW ist von der Fahrbahn abgekommen, Personenschäden sind keine zu beklagen. Nach dem Zähneputzen noch ein BMA-Alarm: Die Brandmeldeanlage eines metallverarbeitenden Betriebes im Gewerbegebiet hat ausgelöst. Der Entstehungsbrand in einem Mülleimer konnte mittels Kübelspritze schnell abgelöscht werden.

Nachdem vierundzwanzig ereignis-, lehr und abwechlungsreiche Stunden zu Ende gingen, bei welchem auch der Spaß nicht zu kurz kam, folgte noch der Ernstfall für die Aktiven: Während des Abschlussfrühstücks wurde der Löschbezirk Hassel zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Ein PKW ist nach einem Überholmanöver von der Fahrbahn abgekommen und mit der Leitplanke bzw. dem Hang kollidiert. Eine Person konnte patientenschonend gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Weitere Infos hierzu gibt es hier.

Die Jugendfeuerwehr bedankt sich bei allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung unterstützt haben. Ebenso ein Dankeschön an die Kameraden der Jugendfeuerwehr Rohrbach für die gute Zusammenarbeit!

Interesse? Mach mit!

Die Jugendfeuerwehr bietet Kindern und Jugendlichen ab 8 Jahren eine interessante Möglichkeit der Freizeitgestaltung. Dies natürlich kostenlos. Alle interessierten Kinder und Jugendliche sind herzlich eingeladen einfach mal unverbindlich reinzuschnuppern.
Gruppenabende finden in allen geraden Wochen mittwochs  um 18 Uhr am Feuerwehrhaus statt.

Weitere Infos, Bilder und Termine unter http://www.jugend.feuerwehr-hassel.de
Alternativ können Sie uns auch über das Kontaktformular erreichen.