Das Hasseler Wildgehege

Ein Naherholungsziel für Jung und Alt

Vielen ist das am Ortseingang von Hassel aus Niederwürzbach kommend gelegene Wildgehege bereits vom Vorbeifahren bekannt. Schon von der Straße erkennt man das Damwild, das sich zahlreich im Gehege findet.

Das Wildgehege bietet den kleinen Besuchern die Möglichkeit, Damwild und Hirsche zu füttern. Das Gesamtbild rundet ein kleiner Spielplatz auf der Waldseite des Geheges ab.

Entstehungsgeschichte

Bereits Anfang der siebziger Jahre hatte der damalige Besitzer der Gaststätte „Tanneneck “, Ludwig Flierl, am Ortsausgang von Hassel in Richtung Niederwürzbach gegenüber seiner Gaststätte ein kleines Wildgehege geschaffen.

1984 wollte Ludwig Flierl das Gehege aufgeben, da er dies erweitern sollte und die alte Brücke über den Bach marode geworden war. Auf Initiative des damaligen Ortsvorstehers Jakob Schwarz und des Hasseler Ortsrates wurden dann Gespräche mit den Grundstückanliegern geführt, um das Gelände des Geheges zu erweitern.

Im September 1985 wurde das neue Wildgehege seiner Bestimmung übergeben und eingeweiht mit einer neuen Holzbrücke über dem Bach sowie einem hölzernen Begrüßungstor am Eingang zum Gehege. In dem Gehege selbst wurde Damwild untergebracht und Hassel hatte fortan ein neues Naherholungsziel für kleine und große Besucher.

Um auch die kleinen Besucher anzulocken, wurde in der Folgezeit ein kleiner Spielplatz am Waldrand des Eisenberges durch den Ortsrat geschaffen.

2007 wurden dem Ortsrat Hassel vom zuständigen Ministerium weitere Auflagen für den Fortbestand des Wildgeheges auferlegt, es sollte u.a. erneut eine größere Fläche für das Damwild geschaffen werden. Auch hier wurde durch Grundstücksverhandlungen weitere Fläche auf der anderen Seite des Baches hinzugewonnen. Weitere Auflagen wie z.B. eine neue Umzäunung, ein neuer Tierunterstand, ein Hochsitz und die Anschaffung eines Narkosegewehres wurden im Zusammenwirken zwischen Stadt und Ortsrat ebenfalls nachträglich erfüllt. So kamen weitere 2500 qm als Gehegefläche hinzu, so dass nun insgesamt 7.500 qm Fläche zur Verfügung stehen.

Es konnte auch eine Person mit entsprechender Qualifikation zur Betreuung des Damwildes gefunden werden, die sich um die Fütterung und die Betreuung der Tiere kümmert.

Da alle Auflagen umgesetzt worden sind, ist der Fortbestand des Wildgeheges am Ortsratsausgang von Hassel nun bis auf Weiteres gesichert. Im Rahmen der Maßnahmen zur Erweiterung wurde auch der kleine Spielplatz am Eisenberg durch die Stadt St. Ingbert erneuert.

(Markus Derschang)