Sportheim am Eisenberg wieder eröffnet: neue Pächterin – erweiterte Öffnungszeiten und Essensangebot – gezapftes Weizenbier

Das Sportheim der SG Hassel auf dem Eisenberg wurde am 1. August wieder eröffnet. Die neue Pächterin Monika Eifler, eine erfahrene Gastronomin, öffnet montags bis freitags ab 15 Uhr, samstags ab 13 Uhr und sonntags ab 10 Uhr. Viele wollten sehen, was angeboten wird, denn in Hassel gibt es keine herkömmlichen Lokale mehr, auch die Schopphübelhütte hat noch nicht geöffnet. Ob Fußballer, Wanderer oder Radfahrer, das Sportheim bietet innen und außen Platz. Die Außengastronomie ist eingeschränkt, nur vor dem Gebäude selbst darf bestuhlt werden. „Sportheim am Eisenberg wieder eröffnet: neue Pächterin – erweiterte Öffnungszeiten und Essensangebot – gezapftes Weizenbier“ weiterlesen

Schöne Ferien – aber die VHS Rohrbach/Hassel legt am 22.8.20 wieder los!

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Falls die Abstandsregeln noch gelten oder die Eisenbergschule nicht zur Verfügung steht, müssen wir die Unterrichtsorte kurzfristig ändern.

Flohmarkt Hassel 2020

Der Flohmarkt fällt dieses Jahr aus. Das hat der Ortsrat in seiner Sitzung vom 30.6.2020 beschlossen. Die geltenden Bestimmungen und Hygieneauflagen kann der Ortsrat nicht kontrollieren. Zum Schutz der Bevölkerung hat man den Flohmarkt für dieses Jahr abgesagt.

Diese Woche kein Hasseler Blädche

Liebe Leser des Hasseler Blädchens,

leider wird es in der nächsten Woche keine neue Ausgabe des Hasseler Blädchens geben. Durch Corona gibt es immer noch keine Veranstaltungen und somit keine Presseberichte. Auch die fehlende Werbeanzeigen zwangen mich zu diesem Schritt. Aber die Trägerkosten bleiben trotzdem. Wie lange soll das noch so weitergehen?? (Dieter Wirth)

Erfrischende Brinnchestour

Guten Zuspruch fand die Brinnchestour der vhs-Nebenstelle Hassel trotz hoher Temperaturen. „Denn wir sind froh, dass endlich wieder Veranstaltungen stattfinden dürfen“, so viele Teilnehmer. „Die Tour durch den schattigen Wald war eine gute Idee.“ Dozent Franz Stolz, zertifizierter Natur- und Landschaftsführer, erklärte, woher die Brünnchen ihren Namen bekommen haben; außerdem erhielten die Teilnehmer umfangreiche geologische, naturkundliche und heimatkundlich-historische Informationen. So trägt das Jungfern- oder Kuckucksbrünnche zwei Bezeichnungen. Kuckuck selbst hat zwei Bedeutungen: Die Bezeichnung geht zurück auf „Gauch“, das hieß armer Tropf, Schelm und Spitzbube. Warum gerade die Hasseler „Kuckucke“ heißen, erklärte Franz Stolz scherzhaft: „Bekanntlich legt der Kuckuck ja seine Eier in fremde Nester.“

So erfuhren die Teilnehmer nicht nur, wie viel Quadratmeter Wald für jeden Deutschen  zur Verfügung stehen, sondern dass der Wald zunimmt. Sie lernten auch viel über Buchen und Laubwald. Interessant und spannend war die Wanderung allemal, denn die Teilnehmer mussten raten, warum die Buchen chinesische Bärte tragen, und wie viel Bäume auf der ganzen Welt existieren.

Die beiden ersten Brünnchen (Kahlenbergbrünnche und Kuckucksbrünnche) waren einfach begehbar, schattige Bänke luden zum Sitzen ein. Früher wurden dort Vereinsfeste veranstaltet. Das Jungfernbrünnche ist fast zugewuchert, man sieht es fast nicht. Am Christkönigbrunnen war der Abstieg noch gut, aber der Aufstieg vom Horstenbrunnen zum Hainbuchenbrunnen war ziemlich steil. Alle Brünnchen führten trotz der Trockenheit noch Wasser. Während der Christkönigbrunnen  wahrscheinlich von den Pfadfindern seinen Namen hat, erhielt der „Horschdebrunnen“  seinen Namen nach dem St. Ingberter Bürger Karl Georg Horst (1840-1891), der dort regelmäßig Bäder nahm, um sich von seiner Gehbehinderung zu heilen. Im Felsen eingehauen stand zu lesen: „Heil jedem kranken Leib zu Ehren Vater Kneipp“.

Auf der Wanderung unterwegs beantwortete der Dozent viele Fragen der Teilnehmer nach am Wege stehenden Pflanzen. So fand man auch die Tollkirsche (Giftpflanze des Jahres) und den Schierling. Des Weiteren informierte der Natur- und Landschaftsführer über den Ringwall zwischen Hochscheid und Rotenkopf.

Die Brinncheswanderung wie auch die beiden Hasseler Höfetouren werden jedes Jahr durchgeführt.