Fotos vom HaNaZu 2020

Dass der Hasseler HaNaZu an Attraktivität enorm gewonnen hat, zeigen die Besucherzahlen, Tausende waren gekommen. Teilweise führte dies zu Parkplatzproblemen, bis zur Schopphübelhütte und entferntesten Siedlung war zugeparkt.  Allein 800 Personen gehörten zu den Teilnehmern. Keine war da, die es nicht super gefallen hat: die Wagen, Fußgruppen, die Band und die Party auf dem Marktplatz sowie in der Eisenberghalle. Fotos: Dieter Strobel

Verkehrsbedingte Einschränkungen HaNaZu

Die Straßen des Aufstellbereichs und der Zugstrecke werden morgen ab 16.00 Uhr gesperrt. Dies betrifft auch die Zufahrt von der L 111 (Wanderparkplatz nach Hassel). Die Ortsmitte (Markplatz, Neuhäuseler Str. bis zum Rathaus) bleibt bis Samstagmorgen gesperrt.

Ortsvorsteher Markus Hauck.

Anmeldungen zum HANAZU

HASSEL . In diesem Jahr gab es keinen HaFaZu sondern erstmals einen HaNaZu. Die Begeisterung dafür war überall riesig. Die Planungen für den nächsten Nachtumzug, der wieder am Tag nach dem „Fetten Donnerstag“ am Freitag, 21. Februar 2020 stattfinden soll, sollen möglichst bis Jahres- ende stehen.

Interessierte Vereine oder Gruppen werden ge- beten, sich bis 10. November bei der Ortsverwaltungsstelle (eMail: ovsthassel@st-ingbert.de, bzw. telefonisch dienstags von 9.00 bis 12.00 Uhr 06894/51041) anzumelden.

Erster HA-NA-ZU in Hassel mit vielen Fotos

Über 30 Gruppen konnte der erste HA-NA-ZU am Freitag in Hassel verzeichnen. Der erste Nachtumzug war ein überwältigender Erfolg. Der St. Ingberter Ortsvorsteher Ulli Meyer dazu „Es ist gut, dass ihr euch in Hassel für diesen Nachtumzug entschieden habt.“ An den parkenden Autos konnte man schon sehen, wie viele Menschen den Weg nach Hassel gefunden hatten: aus dem ganzen Saarland und der nahen Pfalz, das belegen die Autonummern. Manche Straßen waren, obwohl Seitenstraßen, auf beiden Seiten zugeparkt, wie beispielsweise in der Goethestraße.

Für die  Veranstalter, hauptsächliche den KCH, die Arbeitsgemeinschaft der Hasseler Vereine und den Ortsrat, war das eine Mega-Arbeit, und sie wurde gut bewältigt. Die Stimmung war megagut. Fast jeder Wagen hatte stimmungsvolle Musik dabei. Ein Super Erfolg! Hassel hatte den Mut,  als einziger Ort in St. Ingbert, einen Nachumzug erstmals zu veranstalten. Hut ab!

Im Unterschied zu Tagesumzügen sah man in jeder Gruppe viele Lichterketten, mit denen sich die Fasebooze geschmückt hatten. Ortsvorsteher Markus Hauck in Feuerwehrkleidung und Bert Zitt führten den Umzug an. Der Lindwurm war gut gesichert. Wer wollte, konnte den Umzug zweimal sehen: Denn er passierte von der evangelischen Kirche aus den Marktplatz, die Rohrbacher Straße, die Blumenstraße, die Schorrenburgstraße, kreuzte wieder den Marktplatz und endete in der Schulstraße an der Eisenberghalle, wo nachher noch kräftig gefeiert wurde. Auf dem Marktplatz konnte man schon an frühen Nachmittag die Stimmung vom Getränkestand aus übers ganze Dorf bemerken.

 

Erster HA-NA-ZU statt HA FA ZU

Am Freitag, 01. März 2019, findet der Hasseler-Nachtumzug zum ersten Mal statt. Die Organisation übernimmt der KCH mit der Arbeitsgemeinschaft der Vereine und dem Ortsrat unter der Federführung von Initiator Albert Zitt (Organisationsleiter der Arbeitsgemeinschaft der Vereine). Der KCH hat für die vielen Besucher aus Nah und Fern ein attraktives Rahmenprogramm auf die Beine gestellt hat. Die Einstimmung mit Musik beginnt ab 17:30 Uhr mit närrischem Treiben in der Ortsmitte. Um 18:11 Uhr setzt sich der Gaudiwurm in Bewegung. Anschließend kann in der Eisenberghalle weitergefeiert werden. Für musikalische Unterhaltung und eine Superstimmung wird bestens gesorgt. „Erster HA-NA-ZU statt HA FA ZU“ weiterlesen

Rathaussturm in Hassel – Männer auf verlorenem Posten

Um 10:11 war es so weit. In Hassel begann die Vorgeschichte zur Rathauserstürmung. Die Kita Sonnenblume, die Hasseler Frauen, die gerne miterleben wollen, wie der Ortsvorsteher entmachtet wird, und die Kinder- und Jugend-Garde des KCH (es waren ja dieses Jahr Ferien) konnte erstmals dabei sein. Natürlich fehlten die Ata-Girls nicht, mit ihren Staubwedeln und Klo-Bürsten, die Susi Vicentini vom KCH, die jedes Jahr die Rede hält, unterstützten. Zunächst musste der „Ortsforts“ die Männer ans Rathaustor rufen. Hatten sie etwa Angst?

Das Theater begann, als der Ortsvorsteher großspurig verkündete, dass die Männer im Rathaus nicht zu überwinden seien, geschweige denn, dass ihnen der Rathausschlüssel entrissen werden könnte. Susi Vicentini als Krankenschwester, mit großer Spritze bewaffnet, um der Männer-Seuche Herr zu werden, die unter den Männern ausgebrochen sei. Am „Ortsforts“ sehe man schon, dass er vom Rinderwahn befallen sei, er laufe schon Zickzack und sei unsicher auf den Beinen. Auch Thomas Fries vom KCH und dem früheren Ortsvorsteher Markus Derschang, sei das schon anzusehen. Erst recht bei Bert Zitt, der endlich die Klapp halten solle. Es gab stets einen Refrain, den die Ata-Girls skandierten.

Überhaupt seien die Frauen besser, weil sie auch mehr Geld in ihr Aussehen investierten, in Kleider, Schuhe, Nagellack und Schminke. Schon der erste Mensch „Adam“ sei mit Fehlern behaftet gewesen. Die Männer hätten eine Allergie gegen Hausarbeit und Co, deshalb müssten sie jetzt den Schlüssel herausrücken. Mit „auf die Plätze fertig los“ stürmten die Ata-Girls auf die Männerhorde los, lange dauerte das Gerangel, die Kinder der Kita Sonnenblume unterstützten die Frauen lauthals, kannten sie das Gerangel doch aus eigener Erfahrung. Trotz sehr harter Gegenwehr siegten die Frauen. Als Belohnung gab es Sekt und stimmungsvolle Musik, die der Musikverleih Mungai präsentierte.