Dankgottesdienst der Sternsinger in Hassel

Am 6. Januar, dem Dreikönigstag, waren die Messdiener, Erstkommunionkinder und begleitend dazu Erwachsene, ab 10 Uhr bis zum späten Nachmittag unterwegs, um bei der Aktion Dreikönigssingen unter dem Motto „Namasté (Ich verneige mich vor dem Göttlichen in dir) Spenden für die Aktion „Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit“ zu sammeln. In Rohrbach hatte dies Gemeindereferentin Christine Weberbauer, in Hassel Michaela Osthof und in Oberwürzbach Susanne Herrmann organisiert.

Der Dankgottesdienst der Pfarrei Heiliger Martin (Pfarrgemeinden Rohrbach, Hassel und Oberwürzbach) fand diesmal in Hassel statt. Eröffnen durften ihn die Sternsinger, begleitet von Mark Dücker mit der Gitarre mit „Wir kommen daher aus dem Morgenland“, sie durften auch die Fürbitten und am Ende ein Dankgebet sprechen. In seiner Predigt bezog Pfarrer Marcin Brylka die Kinder mit ein, um ihnen, den Betreuern bei der Sammlung und den Spendern zu danken. „Ihr habt damit einen Dienst am Nächsten geleistet“, so Pfarrer Brylka. Er verdeutlichte dies mit dem „katholischen Finger“, der die Liebe Gottes symbolisiert. In der Vorbereitung hatten die Sternsinger einen Film über Indien gesehen, in dem gezeigt wurde, wie die Kinder dort leben, welche Arbeit sie leisten müssen, damit es für die Familie zum Überleben reicht.

Im Gespräch stellte sich heraus, dass die Schülerinnen und Schüler davon sehr beeindruckt waren. „Die Kinder müssen dort Schmuck herstellen und dabei schädliche Dämpfe einatmen“ oder „Beim Teppichknüpfen werden ihre Handgelenke geschädigt, sie haben Schmerzen.“ Vor allem berührte die Sternsinger, dass den indischen Kindern ihre Kindheit geraubt wird und sie nicht zur Schule gehen können. Und Bildung wäre doch wichtig, wenn sie später einen Beruf lernen wollen. „Es hat Spaß gemacht, weil wir wissen, dass damit die Kinder mehr spielen und die Schule besuchen können, so einige Sternsinger begeistert.“ Pfarrer Brylka verkündete die enorme Spendensumme von 11.248,85 Euro.