Erste Flüchtlingsfamilien finden in Hassel ein Zuhause

Seit Mitte Dezember wohnen mehrere Flüchtlingsfamilien mit Kindern in Hassel. Dies teilte die Stadtverwaltung dem Ortsvorsteher Markus Hauck mit. Die Auswirkungen des Flüchtlingsdramas haben damit Hassel erreicht. Es handelt sich  bei den Familien um Flüchtlinge aus Syrien, die dezentral in leerstehendem privatem Wohnraum untergebracht werden konnten.

Der Ortsvorsteher Markus Hauck (CDU) begrüßt die Strategie zur Unterbringung außerhalb von Großunterkünften: „Wir beschäftigen uns im Ortsrat, bereits seit einigen Monaten intensiv mit der Frage einer möglichen Unterkunft von Flüchtlingen in Hassel, für den Fall, dass die Kapazitäten in St. Ingbert-Mitte erschöpft sind.  Bei einer Ortsbegehung der CDU-Ortsratsfraktion Anfang November in der Alten Schulturnhalle haben wir erkennen müssen, dass derzeit die räumlichen Gegebenheiten nicht als Massenunterkunft geeignet sind. Besser ist sicherlich eine Lösung, zur Verfügung stehende private Wohnflächen als Unterkunft zu nutzen. Das ist jetzt erstmals bei den beiden Flüchtlingsfamilien gelungen“.

Wie lange die Flüchtlingsfamilien in Hassel bleiben werden, steht noch nicht fest. „Ich gehe fest davon aus, dass die Hasseler Bürgerinnen und Bürger den Flüchtlingen im Lebensalltag helfen werden, so dass sich die „Neuankömmlinge“ in Hassel während der Dauer ihres Aufenthalts wohl fühlen und sich in Hassel zurechtfinden“, ergänzt Ortsvorsteher Hauck.

Wer den Flüchtlingen helfen möchte, kann sich an die Stabsstelle „Integration“ bei der Stadtverwaltung St. Ingbert unter den Rufnummern 13-375 bzw. 13.371 bzw. per E-Mail unter integration@st-ingbert.de wenden. Jede Hilfe ist willkommen.

Wer freie Wohnungen für die Unterbringung von Flüchtlingen hat, kann dies unter den vorgenannten Telefonnummern oder per E-Mail unter wohnungen@st-ingbert.de mitteilen.