Feierlicher Abschluss der Weiterbildungsmaßnahme

Zur Abschlussfeier und Zertifikatsübergabe hatte die evangelische Kirchengemeinde Hassel am vergangenen Freitag in die Begegnungsstätte eingeladen. Das komplette Kita-Team hatte in den vergangenen drei Jahren an einer Weiterbildung zur religionspädagogischen Fachkraft teilgenommen. Begleitet wurden sie in der insgesamt 150 Stunden umfassenden Weiterbildung von der Referentin für Religionspädagogik, Lydia Würth und vom theologischen Referenten Rudolf Ehrmanntraut von der Diakonie Pfalz. Durch alle Höhen und Tiefen, die ein solches Projekt mit sich bringt, führten die beiden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu diesem besonderen Abschluss.

An der Feier nahmen neben Pfarrer Alexander Beck, der Dekan des evangelischen Kirchenbezirks Homburg, Dr. Thomas Holtmann, Sabine Jung, Abteilungsleiterin Diakonisches Profil und Pflege, Vertreter des Presbyteriums, Ortsvorsteher Markus Hauck, Mitglieder der Elternvertretung sowie natürlich die Erzieherinnen und Erzieher teil. Pfarrer Beck betonte in seiner Begrüßungsansprache, wie wichtig es sei, dass die religiöse Sprachlosigkeit wieder selbstverständlich gemacht werden soll, und dafür sei diese Weiterbildung beispielhaft. In allen Grußworten wurde immer wieder deutlich, mit welchem Enthusiasmus sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den verschiedenen Themen gewidmet haben.

Das Team der KiTA Sonnenblume im Juni 2015
Das Team der KiTA Sonnenblume im Mai 2015

Alle zollten ihnen großen Respekt dafür, dass sich das gesamte Team dieser Herausforderung gestellt hat – ein Novum, denn sonst sind es immer nur vereinzelte Personen. In ihrer Ansprache betonte die Leiterin der Kindertagesstätte „Sonnenblume“, dass die Erfahrungen, die alle im Zuge der Weiterbildung gemacht haben, das ganze Team noch weiter im Zusammenhalt gestärkt hat.

Sie lud die anwesenden Gäste im Anschluss an die Feier zu einem Rundgang ein, bei dem sich jeder ein Bild von den Themen machen konnte, die in der Weiterbildung behandelt und auch schon mit den Kindern zusammen erarbeitet wurden. Mit viel Fleiß und Liebe wurden Themen dargestellt, wie z. B. die Schöpfungsgeschichte, die Weihnachtsgeschichte, Segen, Erntedank, Brot, Advent, Freundschaft, Paradies. Aber auch das Thema „Trauer und Tod“ und wie Kinder damit umgehen und wie die Erwachsenen mit den Kindern in dieser schwierigen Phase umgehen können wurde sehr eindrucksvoll dargestellt.

Ein Highlight der Feier war die Vorstellung eines von Andrea Schumacher konzipierten Schrankes mit religionspädagogischem Material. Jede Gruppe verfügt über einen solchen Schrank, so dass jederzeit auf die Materialien zurückgegriffen werden kann. Von den insgesamt 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmern konnten 12 die ersehnten Zertifikate aus der Hand von Sabine Jung entgegennehmen.

Die anderen vier erhielten eine Teilnahmebescheinigung, da sie aus verschiedenen Gründen, wie z. B. Babypause, nicht alle Themen durchlaufen hatten, sich aber auf jeden Fall noch nachqualifizieren werden. Beeindruckende musikalische Gestaltung des Festaktes kam von der Gemeindeband, die zum Ende der Feier stimmgewaltig mit „O happy day“ den Nagel auf den Kopf traf. Man merkte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an, dass ihnen mit ihrem Abschluss zur religionspädagogischen Fachkraft sprichwörtlich ein Stein vom Herzen gefallen war und sie nun das ganze mit einer schönen und beeindruckenden Feier krönen konnten