Kuckucksmarkt und Maimesse fallen aus

Jetzt wurde bestätigt, was zu erwarten war: die Stadtverwaltung hat in Anbetracht der derzeitigen gesundheitlichen Gefährdungslage alle bis 31.05.2020 vorgesehenen Veranstaltungen im Stadtgebiet abgesagt. Das betrifft in Hassel den Kuckucksmarkt und die Maimesse, die in diesem Zeitraum hätten stattfinden sollen.

Wir werden Sie informieren, sobald es weitere Neuigkeiten zu den sonstigen Veranstaltungen in Hassel gibt, die bis zum Ende des Jahres stattfinden sollten wie z.B. das 40. Hasseler Dorffest.

Bis dahin lassen wir alle offiziell angemeldeten Veranstaltungen für die Zeit nach dem 01.06.2020 vorerst in unserem Veranstaltungskalender.

Fotos vom HaNaZu 2020

Dass der Hasseler HaNaZu an Attraktivität enorm gewonnen hat, zeigen die Besucherzahlen, Tausende waren gekommen. Teilweise führte dies zu Parkplatzproblemen, bis zur Schopphübelhütte und entferntesten Siedlung war zugeparkt.  Allein 800 Personen gehörten zu den Teilnehmern. Keine war da, die es nicht super gefallen hat: die Wagen, Fußgruppen, die Band und die Party auf dem Marktplatz sowie in der Eisenberghalle. Fotos: Dieter Strobel

Verkehrsbedingte Einschränkungen HaNaZu

Die Straßen des Aufstellbereichs und der Zugstrecke werden morgen ab 16.00 Uhr gesperrt. Dies betrifft auch die Zufahrt von der L 111 (Wanderparkplatz nach Hassel). Die Ortsmitte (Markplatz, Neuhäuseler Str. bis zum Rathaus) bleibt bis Samstagmorgen gesperrt.

Ortsvorsteher Markus Hauck.

Grombeerebrode 2019 übertraf alle Erwartungen

„Das Grombeerebrode in Hassel hat sich zu einem Volksfest entwickelt“, so ein erstaunter Besucher der Veranstaltung für karitative Zwecke. Die Helfer des CDU Ortsverbandes hatten freitags zuvor im Regen das Zelt aufgebaut. Obwohl es mehrere Tage zuvor viel geregnet hatte, was im Fröschenpfuhl ein matschiger Unterboden bedeutet, war der Fröschenpfuhl mit Menschen gefüllt. Familie Eberl vom Rittershof II hatte das Holz gebracht. Zum 48. Mal wurde das Meeting durchgeführt, das in der Wolfsdell mit weniger Besuchern seinerzeit begonnen hatte, dann in den Fröschenpfuhl verlegt und immer mehr von der Bevölkerung angenommen wurde. Organisationsleiter Otto Schneider, der schon jahrelang das Fest organisiert, arbeitete diesmal seinen Nachfolger mit ein: Thomas Hegi, der bereit ist, sich an der vielfältigen und umfangreichen Arbeit zu beteiligen. Mehr als 50 Helfer waren im Fröschenpfuhl im Einsatz, Jung und Alt, von 18 bis 80.

Fred Körner, der mit Volker Haberer und den Söhnen beider Helfer schon frühmorgens das Kartoffelfeuer angefacht hatte, konnte sein 40. Jubiläum feiern. Mit Sägespänen als Unterlage, dann mit Buchenholz, hat das Feuer bis 14 Uhr die richtige Glut. Die Kartoffeln, die Familie Beck vom Geistkircher Hof jedes Jahr kostenlos zur Verfügung stellt, können dann hineingegeben werden. Gegen 15 Uhr sind sie dann gar. Stöckchen werden von den Helfern vorbereitet, damit die Besucher, vor allem die Kinder, die Kartoffeln aus dem Feuer holen können. Dazu gibt es Kässchmeer. Die Glut spendet Wärme, und so hatten sich viele um die das Feuer gruppiert. Gute Gespräche, auch mit anwesenden Politikern wie Landtagspräsident Stephan Toscani, Oberbürgemeister Professor Dr. Ulli Meyer (CDU), CDU-Landtagsabgeordneten sowie vielen CDU-Stadtratsmitgliedern, und mit Menschen, die man schon lange nicht mehr gesehen hat, prägen das Meeting im Freien. Alle Generationen sind vertreten: Familien mit Kindern, Radfahrer, Wanderer, Menschen aus der Region.

Bockbier, Hausmacherbrote, Rostwurst und warme Getränke fanden guten Absatz, diesmal musste nachgeordert werden, denn jedes Jahr werden die Besucher zahlreicher, was die  Helfer freut. „Das fördert den Umsatz, dadurch können wir mehr spenden“. Nach der Abrechnung beschließt der Vorstand, wer die Spenden erhält.

Einladung zum Grombeerebrode der CDU Hassel für karitative Zwecke

Seit Jahren führt der CDU-Ortsverband Hassel, immer am 28. Dezember ab 14 Uhr, das Grombeerebrode im Fröschenpfuhl durch. Der Erlös ist stets für karitative Zwecke bestimmt ist. Das honorieren auch die Besucher aus ganz St. Ingbert und Umgebung, für die das Fest zudem eine willkommene Abwechslung zwischen den Jahren ist. Die Helfer hoffen auf gutes Wetter und einen großen Ansturm, denn dann ist die Spendensumme größer. Seit Jahren geht das Geld an beide Hasseler Kindertagesstätten, den Förderverein der Grundschule, die „Initiative krebskranke Kinder“ und das „Treff im Gässje“, denn dort engagieren sich auch einige Hasseler Bürger. Insbesondere die beiden Hasseler Kitas stehen vor neuen Baumaßnahmen, für die jeder Cent willkommen ist. Die neue Kita Herz Jesu steht im Rohbau. Was zu diesem Freiluftmeeting gehört, ist ein bisschen Sonnenschein, passende Temperaturen, Himmel und Menschen, kalte und warme Getränke, Rostwurst, Kässchmeer, veganer Brotaufstrich, Hausmacher und gute Gespräche. Den Kindern macht es Spaß, die kostenlosen Grombeere mit dem Stöckchen aus Feuer zu holen, davon hat das Fest schließlich seinen Namen.

Das Grombeerebrode ist stets mit viel Arbeit verbunden, die ein großes Helferteam, das unter der Leitung von Otto Schneider agiert, erfordert: Aufbau und Abbau des Zeltes für Besucher,  das Holz sägen, spalten und transportieren mit technischer Hilfe der Familie Eberl vom Rittershof.  Schon frühmorgens muss das Feuer von Fredi Körner und seinem Team angefacht werden, damit mittags, wenn die Besucher kommen, die „Grombeere gudd sinn“. Die Kartoffeln werden jedes Jahr von Familie Beck vom Geistkircher Hof kostenlos zur Verfügung gestellt. Vorsitzender Michael Rinck hofft, dass diese Aktion noch viele Jahre durchgeführt werden kann. Dank neuer Mitglieder ist das jetzt gesichert. Denn es wird nicht nur Bedürftigen geholfen, sondern das Gemeinschaftsgefühl dadurch gestärkt.