Grombeerebrode 2019 übertraf alle Erwartungen

„Das Grombeerebrode in Hassel hat sich zu einem Volksfest entwickelt“, so ein erstaunter Besucher der Veranstaltung für karitative Zwecke. Die Helfer des CDU Ortsverbandes hatten freitags zuvor im Regen das Zelt aufgebaut. Obwohl es mehrere Tage zuvor viel geregnet hatte, was im Fröschenpfuhl ein matschiger Unterboden bedeutet, war der Fröschenpfuhl mit Menschen gefüllt. Familie Eberl vom Rittershof II hatte das Holz gebracht. Zum 48. Mal wurde das Meeting durchgeführt, das in der Wolfsdell mit weniger Besuchern seinerzeit begonnen hatte, dann in den Fröschenpfuhl verlegt und immer mehr von der Bevölkerung angenommen wurde. Organisationsleiter Otto Schneider, der schon jahrelang das Fest organisiert, arbeitete diesmal seinen Nachfolger mit ein: Thomas Hegi, der bereit ist, sich an der vielfältigen und umfangreichen Arbeit zu beteiligen. Mehr als 50 Helfer waren im Fröschenpfuhl im Einsatz, Jung und Alt, von 18 bis 80.

Fred Körner, der mit Volker Haberer und den Söhnen beider Helfer schon frühmorgens das Kartoffelfeuer angefacht hatte, konnte sein 40. Jubiläum feiern. Mit Sägespänen als Unterlage, dann mit Buchenholz, hat das Feuer bis 14 Uhr die richtige Glut. Die Kartoffeln, die Familie Beck vom Geistkircher Hof jedes Jahr kostenlos zur Verfügung stellt, können dann hineingegeben werden. Gegen 15 Uhr sind sie dann gar. Stöckchen werden von den Helfern vorbereitet, damit die Besucher, vor allem die Kinder, die Kartoffeln aus dem Feuer holen können. Dazu gibt es Kässchmeer. Die Glut spendet Wärme, und so hatten sich viele um die das Feuer gruppiert. Gute Gespräche, auch mit anwesenden Politikern wie Landtagspräsident Stephan Toscani, Oberbürgemeister Professor Dr. Ulli Meyer (CDU), CDU-Landtagsabgeordneten sowie vielen CDU-Stadtratsmitgliedern, und mit Menschen, die man schon lange nicht mehr gesehen hat, prägen das Meeting im Freien. Alle Generationen sind vertreten: Familien mit Kindern, Radfahrer, Wanderer, Menschen aus der Region.

Bockbier, Hausmacherbrote, Rostwurst und warme Getränke fanden guten Absatz, diesmal musste nachgeordert werden, denn jedes Jahr werden die Besucher zahlreicher, was die  Helfer freut. „Das fördert den Umsatz, dadurch können wir mehr spenden“. Nach der Abrechnung beschließt der Vorstand, wer die Spenden erhält.