Anpacken für die Kita Herz Jesu mit Fotogalerie

Anpacken war am  Samstag gefragt, und zwar in der Kita Herz Jesu, Hassel. Der Neubau steht unmittelbar bevor. Dazu muss das marode Gebäude abgerissen werden und natürlich mussten Möbel, Spiele, Turngeräte und Utensilien in die vorläufige Bleibe umgeräumt werden. Drei Stunden waren zirka 60 Helfer, darunter auch Kinder,  mit dem Umzug beschäftigt. Schwere Gegenstände wie Schränke wurden in mitgebrachten größeren Autos und Hängern transportiert, gepackte Kisten wurden zu Fuß an ihren vorgesehenen Platz gebracht.

Die Kitakinder werden über die Zeit des Umbaus im Jugendheim untergebracht, die Krippenkinder in der Unterkirche. Dadurch muss man das pädagogische Konzept anders strukturieren, so Leiterin Nina Rambaud. Waren die Gruppen vorher mit Kindern von 0 bis 6 Jahren gemischt, so müssen sie jetzt anders zusammengesetzt werden; das ist bedingt durch die räumliche Trennung. „Aber es wird dennoch gemeinsame Aktivitäten geben, besonders, wenn es draußen schön ist, sind wir wieder alle zusammen“, so eine Erzieherin. Pfarrer Marcin Brylka, der mithalf, war begeistert: „Wir haben eine Umräume-Aktion erlebt, an der sehr viele Eltern, Erzieherinnen und viele andere aus der Pfarrgemeinde mitgeholfen haben. Drei Stunden gemeinsame Arbeit zeigten eine sehr große Wirkung bei der Stärkung der Gemeinschaft, bei der Stärkung des Wir-Gefühls.“ Das konnte man beim gemeinsamen Frühstück um die Mittagszeit erleben, man tauschte sich aus,  man lernte sich besser kennen und betonte das Gemeinsame. Auch Ortsvorsteher Markus Hauck und sein Stellvertreter, Andreas Abel, braut sich mit ein, ebenso der St. Ingberter Ortsvorsteher Ulli Meyer.

Leiterin Nina Rambaud, die den gesamten Umzug organisiert hatte, wurde von Pfarrer Brylka für ihre ausgezeichnete logistische Organisation gelobt, auch die Versorgung der Helfer nach getaner Arbeit. Sie dankte der Frauengemeinschaft, dem Kirchenchor und den Pfadfindern, die zuvor die Unterkirche und das Jugendheim ausgeräumt hatten. Ebenso dankte sie Dieter Janz, der den gesamten Neubau und Umbau des Jugendheims und der Unterkirche mit begleitet hatte. Fast pünktlich wie im letzten Jahr angekündigt, kann nun der Neubau beginnen. Sie vergaß auch nicht die Erzieherinnen, die Tage zuvor, auch mit den Kindern, viele Spiele und Materialien in Kartons gepackt hatten. Die Kinder staunten dabei nicht schlecht, was es in der Kita für verborgene Schätze gibt,  und halfen kräftig mit. Sie dankte auch den Eltern für ihre Unterstützung, die in den letzten Wochen so viel Verständnis für die vielen mit dem Umzug verbundenen Umstände im Alltag zeigten und „uns in vielerlei Hinsicht unterstützt haben.“ Einen Tag brauchen die Erzieherinnen noch zum Einräumen, da müssen die Kinder zu Hause bleiben, aber am Dienstag wird wieder komplett betreut.