Biosphäre: Kinder kochen und backen bei der VHS

Kochen und Backen stand für Kinder von 5 bis 13 Jahren bei der VHS-Nebenstelle Hassel in einem Workshop in der Schule am Eisenberg auf dem Programm. Gemäß der Jahreszeit wurde eine Kürbissuppe aus heimischen Produkten gekocht, dazu gab es Plätzchen mit Halloween-Motiven.

Zunächst erfuhren die kleinen Teilnehmer von Dozentin Bianca Müller gemäß dem Motto von Astrid Lindgren: „von Klein auf lernen“, dass die Zutaten (Erdnusskürbis, Zwiebeln, Äpfel, Kartoffeln, Möhren) aus dem Bliesgau, also aus der Biosphäre stammen und dass es besser ist, Produkte aus der Nähe zu kaufen, als diese noch mit LKW’s von weit her anfahren zu lassen.  Das diene dem Klimaschutz. Auch das Mehl für die Plätzchen und die Butter kamen aus der Region. Mülltrennung wurde erklärt und praktiziert.

Die Zutaten für die Kürbissuppe wurden zuerst geschnitten. Otto Bohnert hatte seine von ihm entwickelten Schneidebretter, mit dem Kinder und Menschen im Rollstuhl,  aber auch ältere Personen, gut arbeiten können, mitgebracht, so dass es relativ wenig zu reinigen gab. Danach wurden die Zutaten für die Plätzchen auf dem Tisch geknetet, was den Heranwachsenden besonders Spaß bereitete. Mädchen wie Jungen trugen stolz ihre Kochschürzen, auch ein Kochhut war zu sehen. Bis alles gekocht und gebacken war, las Christa Strobel noch Geschichten vor.

Zum Mittagessen aßen manche schon mal drei Teller Suppe. Dazu gab es einen „Zaubertrank“. Unter den von den Kindern verzierten Plätzchen befanden sich sogar kleine Kunstwerke. Stolz wurden sie den Eltern gezeigt und mit nach Hause genommen. Aussagen wie „Die Kürbissuppe schmeckt besonders lecker“ oder „Das Kochen und Backen macht schon sehr viel Arbeit“ war von den Kindern zu hören.