CDU St. Ingbert verabschiedet in Hassel Leitantrag zur Zukunft der Feuerwehr

Der CDU-Stadtverband St. Ingbert hielt am 23.06. im evangelischen Gemeindehaus ihren Delegiertentag in Hassel ab. Der Hasseler Ortsvorsteher Markus Hauck wurde zum stellvertretenden Stadtverbandsvorsitzenden gewählt. Christa Strobel, Hasseler Stadträtin, wird weiter das Amt der Referentin für Öffentlichkeitsarbeit begleiten.

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Gisbert Groh (stellvertr. SV-Vorsitzender), Markus Hauck (stellvertr. SV-Vorsitzender), Pascal Rambaud (Vorsitzender), Ruth Meyer (MdL, innenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion)

Zentrales inhaltliches Thema war das zur Zeit heißdiskutierte Thema der Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr in St. Ingbert. In einem einstimmig angenommenen Leitantrag wurde deutlich gemacht, dass die CDU sich auch in Zukunft für eine starke und gut ausgestattete Feuerwehr in St. Ingbert einsetzen wird.

PascalNDer CDU-Stadtverbandsvorsitzende Pascal Rambaud freute sich, dass nicht nur zahlreiche Delegierte aus den Ortsverbänden der CDU der Einladung gefolgt waren. Er konnte daneben auch viele Führungskräfte der Feuerwehr aus dem Saarpfalzkreis begrüßen, darunter der St. Ingberter Wehrführer Andreas Menges sowie die Löschbezirksführer der St. Ingberter Wehren. Fur Hassel war die Feuerwehr durch Löschbezirksführer Jochen Schneider vertreten.

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Uwe Wagner, Kreisbrandinspekteur der Feuerwehr des Saarpfalzkreis, referierte mit einem Impulsreferat eindrucksvoll zunächst zu den Erkenntnissen, die aus dem sog. Heide-Gutachten aus dem Jahr 2010, abgeleitet werden konnten. Die Feuerwehr im Saarpfalzkreis hat auf dessen Grundlage Konzepte für eine interkommunale, bedarfsorientierte Zusammenarbeit erarbeitet, die in Zukunft weiterentwickelt werden sollen.

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Aus Sicht der Landtagsfraktion schilderte die Landtagsabgeordnete und innenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Ruth Meyer die Bedeutung der aktuellen politischen Diskussion zur Sicherheit im Land. Insbesondere verwies sie darauf, wie von Seiten der Landesregierung die interkommunale Zusammenarbeit finanziell gefördert und unterstützt wird.

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Über den aktuellen Stand der Entwicklungen in St. Ingbert informierte anschließend Andreas Menges für die St. Ingberter Feuerwehr, während im Anschluss Markus Hauck, der nicht nur als Ortsvorsteher Gastgeber war, sondern auch als Feuerwehrmann und Verfasser des letzten Brandschutzbedarfsplans zeigen konnte, den Leitantrag inhaltlich erläuterte.

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Pascal Rambaud nutzte seinen Bericht über die vergangene Legislaturperiode, allen Delegierten für die gute Zusammenarbeit im vergangenen, für die CDU äußerst erfolgreichen Kommunalwahlkampf zu danken. Ohne den Einsatz der Mitglieder wäre es nicht möglich gewesen, 17 statt bisher 12 CDU-Stadträte ins St. Ingberter Rathaus zu entsenden. Die CDU in St. Ingbert stellt alle fünf Ortsvorsteher und die jeweiligen Stellvertretender.

Stolz war der Stadverbandsvorsitzende auch auf die verhältnismäßig hohe Zahl weiblicher Mandatsträger: neben sechs weiblicher Stadträtinnen stellt die St. Ingberter CDU mit Lydia Schaar in Oberwürzbach auch eine Ortsvorsteherin im Stadtgebiet. In bekannt pointierter Art schilderte er die zur Zeit problematische Zusammenarbeit mit dem St. Ingberter OB und Verwaltungschef Hans Wagner.

Bei den abschließenden Neuwahlen wurde Pascal Rambaud mit 47 Ja-Stimmen erneut zum Stadtverbandsvorsitzenden gewählt. Neben den Hasselern Markus Hauck (stellvertretender Vorsitzender) und Christa Strobel (Referentin für Öffentlichkeitsarbeit) wurde die Leiterin der KSK-Geschäftsstelle in Hassel, Sandra Derschang, zur stellvertretenden Stadtverbandsvorsitzenden gewählt. Hassel ist demnach im CDU-Stadtverband St. Ingbert an führender Stelle vertreten.

Der neugewählte CDU-Stadtverbandsvorstand vor dem Evangelischen Gemeinehaus in Hassel
Der neugewählte CDU-Stadtverbandsvorstand vor dem Evangelischen Gemeinehaus in Hassel