Hasel oder Hassel – Führung mit Elisabeth Pintarelli

Wer nicht wusste, wieso die Hasseler Hasel zu ihrem Ort sagen, wurde bei der letzten Tour des Haseler Kuckuck’s, Elisabeth Pintarelli, informiert, woher der Name ursprünglich kommt.

Auf der Wanderung im westlichen Teil Hassels und durch den Haseler Wald, vorbei an Brunnen und der alten Bahnstrecke konnten die Teilnehmer viel über die Geschichte von Hasel, seinen Einwohnern, seinem Ursprung und der Lebensweise erfahren. Die Führung fand im Rahmen der „Heimatwoche“ der Biosphären-VHS statt. Heimat ist das, was Pintarelli sehr am Herzen liegt und daher die Führungen in ihrem Geburtsort durchführt.

Unterwegs gab es auch Tipps zu Kräutern und ihrer Anwendung sowie Hinweise wo Kastanien zu finden sind. Bei einer kleinen Rast, wo Pintarelli Hagebuttengelee, Fichtennadelaufstrich und Honiglikör zum Kosten gab, wurde sich rege über die Haseler Geschichte ausgetauscht. Außerdem wurden alte Postkartenansichten von Hasel seit 1908 bis heute verglichen sowie Kartenmaterial von der ersten bildlichen Darstellung bis zu Luftaufnahmen im letzten Jahr.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass sie nicht gedacht hätten, so viel über Hassel erfahren zu können, was das Örtchen ausmacht und erlebt hat. Der Rückweg ging an der Kirche vorbei und der Karl-Adam-Straße sowie Adam-Berberich-Straße. Pintarelli hatte auch hier Bildmaterial und Geschichten über die Seelsorger und Pfarrer parat.

Die nächste Führung wird im Frühling mit einer Wanderung entlang der „Brinncher“ (Brunnen) rund um Hassel führen. Auch hier gibt es viele Geschichten und Anekdoten zu erfahren, wobei die Führung überwiegend zur Wanderung sowie Besinnung und Einkehr einlädt.

Die Führung ist für den 07.Mai.2016 vorgesehen. Anmeldung bei der VHS St. Ingbert, Telefon 13 726 oder per Mail: vhs@st-ingbert.de. Einzelführungen für Gruppen können jederzeit gebucht werden.