Reservisten in Pfronten

Schon seit vielen Jahren sind die Hasseler Reservisten und die Reservisten aus Pfronten/Ostallgäu befreundet und besuchen sich wechselseitig. Zum 24.
Berg-Biwak fuhren vor kurzem Angehörige der Reservistenkameradschaft Hassel in die bayerische Patengemeinde, wo die Saarländer wieder in der Pension "Alpenlandhaus"logierten. Gemeinsam besuchten Gastgeber und Gäste den Fronleichnamsgottesdienst in der barocken Pfarrkirche St.Nikolaus und
beteiligten sich anschließend an der farbenprächtigen, von Fahnen,Trachten und Uniformen geprägten Prozession durch den Ort.

Ein Höhepunkt des von den Pfrontenern entworfenen abwechslungsreichen Programms war
zweifellos die Besichtigung der Brauerei Zötler, der ältesten
Familien-Brauerei der Welt in Rettenberg/Oberallgäu am Fuß des Grünten.
Einem sehr informativen Vortrag über die Bierherstellung schlossen sich
ein Film über die Firmengeschichte und die Besichtigung des
Brauereikellers an. Nicht zu vergessen die Getränke-Verkostung, bei der 
das berühmte "Vollmond-Bier" gewürdigt wurde.  Auch kulturelle
Interessen kamen nicht zu kurz. So besuchte man das berühmte Kloster
Ettal in den Ammergauer Alpen, das im Graswangtal gelegene Schloss
Linderhof Ludwigs II. und die barocke Wallfahrtskirche St.Coloman in
Schwangau. Freizeit nutzten die Hasseler zu einem kurzen Stadtbummel in
Füssen, zu einem Abstecher ins österreichische Weisshaus, um
Hochprozentiges zu erstehen, und zu einem Besuch der Holzschnitzerei
"Kabbar`s Brunnen" in Pfronten, die originelle Produkte feilbot.
Natürlich wurde auch die bayerisch-saarländische Kameradschaft in der
regionalen Gastronomie gepflegt.Ankunft und Abschied feierte man im
Pfrontener Gasthof "Aggenstein". Von der Reith-Alpe/Schwangau am Fuß des
Tegelbergs hatte man einen herrlichen Ausblick auf die Königsschlösser
Neuschwanstein und Hohenschwangau. Besucht wurden auch die Trauchgauer
"Almstube" und, wie vor zwei Jahren, das Gasthaus "Zur alten Tenne" in
Prem/Oberbayern. Um das saarländische Lebensgefühl auch im Allgäu
heimisch zu machen, überreichte der 1.Vorsitzende der RK Hassel Jürgen
Wittmer dem Vorsitzenden der Pfrontener Reservisten Hans Haug ein
umfangreiches Grillset. So war das 24.Berg-Biwak in Pfronten für die
Hasseler Reservisten ein abwechslungsreicher Kurzurlaub, ein Wiedersehen
mit alten Bekannten, mit denen man sich austauschte und viel Spaß hatte.
Auch mit den allgäu-typischen Wetterumschwüngen hatte man letztlich
Glück. Bei Veranstaltungen unter freiem Himmel herrschte meist eitel
Sonnenschein, während kräftiger Gewitterregen nachts niederging.

 

 

 

 

Reservisten bei Ministerpräsident Tobias Hans

Auf Einladung des Ministerpräsidenten kamen vor kurzem zahlreiche Helferinnen und Helfer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) zu einem Empfang in die Staatskanzlei. Unter den Soldaten, Reservisten, Feuerwehrleuten, Schülern und Angehörigen von Vereinen und Verbänden war auch eine Abordnung der Reservistenkameradschaft Hassel, die sich seit vielen Jahren an den Haus- und Straßensammlungen beteiligt. Ministerpräsident Tobias Hans würdigte die praktische Arbeit und das ideelle Wirken des VDK und dankte allen Helfern für ihre Sammlertätigkeit. Der Kommandeur des Landeskommandos der Bundeswehr Oberst Klaus Peter Schirra stellte das Wirken der Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt. An die Gedenkstätte Verdun erinnerte der Landesvorsitzende des Reservistenverbandes Stabsfeldwebel der Reserve Rudi Hermann. 2019 feiere der VDK sein 100-jähriges Bestehen, sagte der Landesvorsitzende Werner Hillen. In 46 Ländern werden 833 Kriegsgräberstätten betreut, die von Orten des Gedenkens zu Mahnstätten werden. Mit einem Sammelergebnis von fast 125.000 Euro lag das Saarland im

 

 

Vergleich der Bundesländer und in Bezug auf die Bevölkerungsdichte an der Spitze. Anschließend dankte der Schirmherr Delegierten der einzelnen Organisationen. So überreichte der Ministerpräsi- dent dem Obergefreiten d. R. Josef Klam von der RK Hassel eine Dankurkunde. Die Hasseler Reservisten hatten im vergangenen Jahr trotz personel-ler Engpässe bei ihren Friedhofs- und Straßensammlungen ein sehr gutes Ergebnis von 5.572 – Stefan Jakobi –

32. Salzmarsch der Reservisten -Ergebnisse

 Ob Wind oder Regen, echte Reservisten lassen sich durch 
"schlechtes " Wetter nicht abschrecken. So gingen 69 Teilnehmer an den 
Start beim 32.Salzmarsch, den die Reservistenkameradschaft (RK) Hassel 
wieder ausgerichtet hatte. Dieser Leistungsmarsch über 6, 9 und 12 
Kilometer führte durch Hassel und die umliegenden Wälder. Die 
militärischen Teilnehmer hatten 15 Kilo Gepäck im Rucksack dabei, die 
zivilen Marschierer absolvierten die Strecken ohne Gepäck. Wegen 
Baumfällarbeiten und des schlechten Zustandes mancher Wege war die 
Streckenführung im Vergleich zu den Vorjahren leicht geändert worden. 
Besonders groß war in diesem Jahr das Kontingent der amerikanischen 
Kameraden der US Air Base Ramstein, die ihre Fitness unter Beweis stellten.

Der gut organisierte Marsch verlief reibungslos. Oberfeldarzt der 
Reserve Stephan Schweitzer, der für den Sanitätsdienst zuständig war, 
hatte nichts zu tun. Zum ersten Mal nahm der Oberstabsgefreite Jens 
Terlaak aus Rohrbach teil. Terlaak, der von 2004 bis 2010 bei den 
Fallschirmjägern in Zweibrücken gedient hatte, ist erst seit kurzem 
Mitglied der RK Hassel. "Der Salzmarsch hat mir sehr gut gefallen", so 
Terlaak, der die 6-Kilometer-Distanz gewählt hatte. "Die Strecke ist 
super mit ihren Anstiegen und Gefällen." Und das hat ihm Appetit auf 
mehr gemacht. Im nächsten Jahr will er die 12-Kilometer-Strecke angehen.

Nachmittags nahmen Stabsfeldwebel der Reserve Jürgen Wittmer als 
Leitender und 1.Vorsitzender der RK Hassel, Oberfeldarzt der Reserve 
Stephan Schweitzer und Hauptfeldwebel der Reserve Peter Theobald hinter 
dem RK-Heim die Siegerehrung vor. Die drei Bestplatzierten in jeder 
Kategorie erhielten Medaillen und Ehrenurkunden. Wittmer dankte auch den 
28 Mitgliedern der Reservistenkameradschaften Hassel, Ottweiler, 
Rohrbach und Merzig, die als Helfer den reibungslosen Ablauf des 
Marsches ermöglicht hatten. Geehrt wurden auch die Mannschaften mit den 
meisten Teilnehmern und den meisten gelaufenen Kilometern. Hier siegte 
die RK Saarlouis vor zwei US-Teams. Besonders freuen konnte sich der 
Obergefreite der Reserve Lukas Wiesmeier, der zum dritten Mal in Folge 
den 12-Kilometer-Marsch mit Gepäck gewonnen hatte. Er darf den 
Wanderpokal jetzt behalten.

Ergebnisse:

Militärische Wertung:

12 Kilometer mit Gepäck: 1.Lukas Wiesmeier (RK Hassel), 2.Eric A.Hines 
(Air Base Ramstein), 3.Trevor M.Williams (Air Base Ramstein)

9 Kilometer mit Gepäck: 1.Stefan Jakobi (RK Hassel), 2.Frank Sek (RK 
Lebach), 3.Patrick Hatchins (Air Base Ramstein)

6 Kilometer mit Gepäck: 1.Dirk Lauer (RK Saarlouis), 2.Jens Kannengießer 
(RK Höcherberg), 3.Hans Zapp (RK Saarlouis)

Zivile Wertung:

12 Kilometer ohne Gepäck: 1.Oliver Müller (RK Saarlouis), 2.Denis Elya 
(Air Base Ramstein), 3.Gabriel Elya (Air Base Ramstein)

9 Kilometer ohne Gepäck: 1.Beverly Elya (Air Base Ramstein), 2.Karoline 
Summa (RK Saarlouis)

6 Kilometer ohne Gepäck: 1.Christian Blum (RK Hassel), 2.Sabine Baus (RK 
Lebach), 3. Dirk Damde (BDF)

 

Frühlingsfest der Reservisten

Mit dem Frühlingsfest der Reservistenkameradschaft Hassel 
begann wieder die Saison der Open-Air-Veranstaltungen im Hasseler 
Freizeitgelände Fröschenpfuhl. Ob eine Veranstaltung unter freiem Himmel 
erfolgreich ist, hängt in hohem Maße vom Wetter ab. Wind und Regen, die 
am Vortag die aufgebauten Zelte in Mitleidenschaft zogen, ließen für den 
Veranstaltungstag nichts Gutes erwarten. 
Um so größer war die Freude der Hasseler Reservisten und ihres Vorsitzenden Jürgen Wittmer, dass Petrus 
ihrem Fest gewogen war. Temperaturen um die 15 Grad, Windstille und eine 
Sonne, die immer wieder herauskam, sorgten für einen regen 
Besucherzuspruch. Die vielen Maiwanderer, die im Fröschenpfuhl Station 
machten, um sich mit Speis und Trank zu stärken, setzten auch ein 
deutliches Zeichen für die Verbundenheit der Bevölkerung mit "ihren" 
Reservisten, ehemaligen Soldaten, die sich auch nach ihrer aktiven Zeit 
für die Belange der Bundeswehr und die Verteidigungsbereitschaft unseres 
Staates einsetzen. Gekommen waren natürlich auch zahlreiche 
Reservistenkameraden aus dem gesamten Saarland in Flecktarn  und 
uniformierte Kameraden aus Frankreich. Der Reservistenverband 
informierte in einem Zelt über seine Arbeit, bei der Kameradschaft groß 
geschrieben wird. Wie auch bei der RK Hassel, die in diesem Jahr auf ihr 
40jähriges Bestehen zurückblickt und sich über neue Mitglieder freut. 
Die angebotenen Speisen wie der beliebte Reservisteneintopf, Schwenker, 
Grillwürste, Curry-Wurst, Pommes Frites und selbstgebackener Kuchen 
fanden reißenden Absatz. Kein Wunder, dass Jürgen Wittmer hoch zufrieden 
war: "Das war das erfolgreichste Fest seit Jahren." Einen kleinen 
Wermutstropfen gab es dennoch. Die US Air Force Europe Band, die in den 
vergangenen Jahren die Besucher mit flotten Rhythmen begeistert hatte, 
musste überraschend absagen. Die US-Soldatinnen und -Soldaten, die sich 
schon auf ihren Auftritt in Hassel gefreut hatten, wurden kurzfristig 
abkommandiert. Soldatenschicksal.

 

 

 

Reservisten laden am 1. Mai wieder ein zum Fröschenpfuhl

Wie jedes Jahr lädt die Reservistenkameradschaft ein zu ihrem Frühlingsfest im Fröschenpfuhl. Beginn ist 10 Uhr. Zum Mittagessen sowie später gibt es Reserviseneintopf mit und ohne Wurst, Flammkuchen, Rostwurst und Currywurst rot und weiß, Schwenker, Pommes Frites und selbst gebackenen Kuchen.

Zahlreiche Ehrengäste werden erwartet: Vertreter des Landesverbandes, befreundete Bundeswehreinheiten, Kameraden der umliegenden Reservisten-Kameradschaften, französische Kameraden der Fremdenlegion und der Unteroffiziersvereinigung sowie Amerikanische Kameraden der US Air Force/Army.

Hier zum downloaden: Einladung Frühlingsfest

Fronleichnam mal anders: Reservisten besuchten Pfronten

Das Allgäu zählt zu den beliebtesten Ferienregionen Deutschlands, ist aber wegen plötzlicher Witterungsumschläge und Temperaturstürze auch berüchtigt. Fiel das Programm des Berg-Biwaks der Reservistenkameradschaft Hassel im Allgäu vor zwei Jahren über weite Strecken dem Regen zum Opfer, so hatten die Hasseler Reservisten und ihre Freunde aus Pfronten nun beim 13. Berg-Biwak allen Grund zur Freude. „Fronleichnam mal anders: Reservisten besuchten Pfronten“ weiterlesen