Ergebnisse der Ortsratssitzung vom 30.6.2020

Zu der Ortsratssitzung vom 30.6.2020 waren zum öffentlichen Teil auch einige Bürger gekommen. Viele Punkte mussten behandelt werden, denn „Corona“ hatte es nicht ermöglicht, zwischendurch Sitzungen abzuhalten. Einige Anträge, die nicht zeitlich dringend waren, wurden auf die nächste Sitzung verschoben. In dieser Sitzung  wurde der bisherige Schiedsmann für Hassel, Torsten Towae wiedergewählt. Einen ersten Denkanstoß, wie der parkähnliche Teil des Friedhofs gestaltet werden könnte, stellte Christian Lambert von der Stadtverwaltung vor (vgl. Skizze). Für den Erhalt und die Restaurierung historischer Grabmale wurden Gelder eingestellt. Baumpatenschaften könnten durch Bürgerinnen und Bürger übernommen werden. Ein Ortstermin ist vorgesehen. Mehr Gelder für Urnengräber sollen eingestellt werden, denn es werden immer mehr Urnengräber verlangt. Die Gelder für den ausfallenden Seniorentag werden nach Vereinbarung mit dem Oberbürgermeister und allen Ortsvorstehern von St. Ingbert den Seniorenheimen zur Verfügung gestellt, damit mehr Orte der Begegnung draußen für das Treffen von Heimbewohnern und Besuchern geschaffen werden können, denn lange konnten die Heimbewohner keine Besucher empfangen. Für den Doppelhaushalt 2021/22 wurde eine Prioritätenliste aufgestellt. Die Anliegen sind vielfältig, nur dafür müssen auch Gelder zur Verfügung stehen. Bei der aktuellen Lage (Haushaltssperre wegen Corona) ist das schwierig. So muss auch bald der Kunstrasen-Sportplatz erneuert werden.

Der Flohmarkt wird dieses Jahr nicht durchgeführt, denn derzeit sind die Auflagen so, dass sie der Ortsrat nicht erfüllen und für die Sicherheit der Besucher nicht garantieren könnte. W-LAN wird bald auch für Hassel zur Verfügung stehen (Rathaus, Marktplatz, Elsenberghalle). Dies ist abhängig davon, wann die beauftragte Firma die dazu notwendige Technik installiert. Falls dies im Oktober im Rathaus schon funktioniert, könnte der Seniorenkurs „Internet“ im Rathaus mit eigenem Laptop stattfinden. Die Hasseler Senioren müssten nicht mehr nach St. Ingbert fahren. Der Top „sicherer Schulweg“ wurde seitens der zuständigen Abteilung der Stadt verschoben. Begründung: Da in der Coronazeit wenige Schüler und Kitakinder im Bereich Neuhäuseler- und Kirchstraße die Straßen überquerten, konnte eine Notwendigkeit nicht geprüft werden.

Die Prioritätenliste, was die Straßendeckenerneuerung betrifft, wurde festgelegt: Teilstücke Neuhäuseler Straße, Eisenbahnstraße, Im Gewerbegebiet, Saarstraße; Straße In der Dell, verschiedene Fräsflickarbeiten. Ob der Weihnachtsmarkt dieses Jahr stattfinden kann, soll später entschieden werden. Angeregt wurden auch 2 Veranstaltungstage. Dies soll aber zu gegebener Zeit mit den teilnehmenden Vereinen besprochen werden.

Die beantragten Tagesordnungspunkte „Spielgeräte Fröschenpfuhl“ und „Ruhebänke“ werden in der nächsten Ortsratssitzung besprochen werden.