Nach der allgemeinen Begrüßung und der Ehrengäste (Irene Kaiser, Ortsvorsteherin St. Ingbert-Mitte, Stadtverbandsvorsitzende St. Ingbert, Heike Hartinger, Beigeordneter Olaf Blaumeiser, FW, und Ortsvorsteher Markus Hauck, Vereinsvorsitzende, Unternehmer) streifte der Hasseler CDU-Vorsitzende Thomas Magenreuter zunächst die weltpolitische Lage, vor allem die Krisen (Venezuela, Nahost und Ukraine), ging dann auf das Jahr vor Ort ein. So fand das Sommerfest wieder statt, 2024 fiel es wetterbedingt aus. Man ergriff die Initiative beim Thema Postfiliale, macht sich bei einer Besichtigung der Eisenberghalle ein Bild vom Fortschritt der doch länger andauernden Baumaßnahme.
Das CDU-Ergebnis der Bundestagswahl war in Hassel abermals sehr erfreulich. Leider musste man die Wahlniederlage des CDU-Direktkandidaten Markus Uhl hinnehmen und auch bei der Landratswahl sich geschlagen geben. Das Grombeerbrode zum Jahresabschluss war äußerst gut angenommen worden.
Danach betonte die Stadtverbandsvorsitzende Heike Hartinger, dass Hassel jetzt der zweitgrößte Ortsverband nach St. Ingbert-Mitte sei und dass in Hassel 40 Prozent Frauen Mitglieder seien; somit sei Hassel eine stabile Bank in Stadtverband. „Ein Problem ist die Überalterung und die Bereitschaft, sich politisch im Bereich Lebensalltag zu engagieren.“ Diesen Appell will sie vor allem an die Frauen gerichtet sehen. Die Bevölkerung sorge sich um Wohlstandsverlust, um Sicherheit und um einen eventuellen Krieg. Immer schon habe die CDU für Sicherheit und Stabilität gestanden, das sei eine gute Basis, den Ängsten entgegenzuwirken.“ Den Landtagswahlkampf habe Stephan Toscani schon eröffnet, indem er erklärte, er wolle Ministerpräsident des Saarlandes werden.

Ortsvorsteher Markus Hauck informierte über seinen kürzlichen Schlaganfall und dankte allen, die ihn vertreten hätten. Er müsse kürzertreten und werde den Vorsitz der ARGE abgeben. „Wir haben Glück“, so Hauck, „dass der Haushalt der Stadt St. Ingbert es noch zulässt, dass keine Schulden gemacht werden müssten“.
Er streifte die 2025 vom Ortsrat erreichten Projekte wie die Erneuerung des Daches der Schutzhütte im Fröschenpfuhl, die Nahwärmeversorgung der Eisenbergschule sowie die Heizungs- und Lüftungsanlage der Eisenberghalle, die eine Million Euro koste und vom städtischen Haushalt getragen werde.
„Seit Sommer 2025 sind fast alle Räume betroffen, so dass diese für Veranstaltungen fehlen. Man merkt jetzt erst, wie die Halle ins Hasseler Leben integriert ist. Der Seniorennachmittag musste ausfallen, den Vereinen steht die Halle nicht als Trainingsmöglichkeit zur Verfügung“, so der Ortsvorsteher. Da die Halle erst im 2. Halbjahr 2026 voraussichtlich wieder zur Verfügung steht, fallen alle Faschingsveranstaltungen aus. In Arbeit ist die Erneuerung der Toilettenanlage der Eisenbergschule, der Umbau der Duschanlage im Feuerwehrgerätehaus sowie die Fortführung der Erneuerung der Spielplätze.
Hassel habe zusätzliche Mittel für Sicherheitskonzepte für das Dorffest und den HaNaZu erhalten. Dazu zählen auch die 9 LKW’s (Müllfahrzeuge der Stadt) zum Blockieren der Zufahrtswege zu den Veranstaltungen. Was die alte Schule betrifft, die für Raumnot der evangelischen Kita entweder umgebaut oder neu gebaut werden müsste, ist noch nichts entschieden. Der Ortsrat werde dranbleiben. Eine neue Postfiliale sei dank Heizung Benner dort eingerichtet, eine Packstation werde angestrebt. Hier bemängelte der Ortsvorsteher, dass Schreiben an die Post nicht beantwortet würden.

Der Heimatbrief werde trotz Absage von Dieter Wirth, der viele Jahre für den Heimatbrief verantwortlich zeichnete, von einem neuen, ehrenamtlich agierenden Team herausgebracht. Die Pfadfinder haben diesen im gesamten Ort ausgetragen, als Lohn gab es vom Beigeordneten Olaf Blaumeiser eine Spende.
Zum Schluss dankte er den Vereinsvertretern für ihr großes Engagement, er wisse aber, dass es immer schwieriger werde, Helfer zu finden.
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