Das 52. Grombeerebrode übertraf alle Erwartungen

Das 52. Grombeerbrode übertraf bei bestem Winterwetter jegliche Erwartungen. Die Veranstaltung des CDU Ortsverbandes Hassel ist für viele aus Nah und Fern eine willkommene Abwechslung zwischen den Jahren. Man trifft sich mit Freunden und Bekannten und kommt auch sonst schnell ins Gespräch. „Unser Besuch zu Weihnachten bleibt immer noch ein paar Tage, um beim Grombeerbrode dabei zu sein“, so eine Familie.

Das sonnige und trockenkalte Winterwetter und die Tatsache, dass der 28. Dezember in diesem Jahr auf einen Sonntag fiel, sorgte für einen sehr großen Andrang. Neben den Hasseler CDU’lern und Freunden der CDU Hassel halfen Mitglieder aus dem Ortsverband St. Ingbert-Mitte. Oberbürgermeister Ulli Meyer ließ es sich nicht nehmen am Glühweinstand tätig zu sein. Er bewunderte die „hervorragende Organisation der Hasseler CDU, aber auch die engagierte Leistung der gesamten Mannschaft“.

Dem großen Zuspruch sei Dank: Die Kässchmeer (Schnittlauch-Quark) für die Kartoffeln war schon um 15 Uhr ausverkauft, auch die roten Grillwürste war gegen 17 Uhr allesamt verspeist, Bockbier und Limonade am Ende auch nicht mehr zu haben. Und die Kümmelweck mit je einer dicken Scheibe Schwartenmagen gingen sprichwörtlich weg wie warme Semmeln. „Wir wollten damit etwas Neues bieten und sind natürlich sehr froh, dass das so gut angenommen wurde“, so Alt-Ortsvorsteher Markus Derschang.

Bereits kurz nach 12 Uhr kamen die ersten Gäste und konnten noch miterleben, wie die 70 Kilogramm Kartoffeln in die Glut von drei Festmetern Buchenholz gelegt wurden. Fred Körner konnte vor Sonnenaufgang auf zahlreiche jüngere Hilfe bauen. Sein Sohn Florian, Vorsitzender der Hassler Pfadfinder, war auch wieder mit dabei und schnitzte obendrein Stöckchen mit unterschiedlichen Spitzen zum Herausholen der Kartoffeln. „Ich will den Kindern damit eine Anregung zum Nachmachen geben, wie so etwas aussehen kann“, äußerte er sich nach getaner Arbeit zufrieden.

Nach 18 Uhr kehrte wieder Ruhe ein am Fröschenpfuhl. Lediglich das Zelt stand noch und wurde erst einen Tag später abgebaut. „Was die Hilfe angeht, wird es alterungsbedingt schwieriger“, so Ortsverbandsvorsitzender Thomas Magenreuter. „Durch den Einsatz einer Glühweinzapfanlage konnten wir die Abläufe weiter optimieren, was dem Personalbedarf zugutekam. Die Helferschichten sind nicht das Problem, sondern vielmehr die Hilfe beim Auf- und Abbau. Der Aufwand dort wird gerne unterschätzt. Alles in allem bin ich mit dem Ablauf zufrieden gewesen. Ich danke jeder helfenden Hand außerordentlich. Neuerungen, Änderungen bzw. Verbesserungen verschließen wir uns nicht, um das Erlebnis Grombeerbrode auch weiterhin anbieten zu können“, so der Vorsitzende abschließend. Nach Feststellung des Erlöses wird vom Vorstand entschieden, an wen in diesem Jahr gespendet werden wird.