26. Berg-Biwak der Reservisten-Kameradschaft

Hassel. Vor mehr als 30 Jahren aus persönlichen Kontakten entstanden, hat sich die Patenschaft zwischen der saarländischen Reservistenkameradschaft Hassel und der bayerischen Reservisten- und Veteranenkameradschaft Pfronten/Allgäu durch wechselseitige Besuche zur Freundschaft vertieft. Das 26. saarländisch-bayerische Berg-Biwak fand kürzlich in Pfronten statt. 9 Teilnehmer der RK Hassel reisten für fünf Tage ins schöne Ostallgäu und kamen wie in den Vorjahren in der Pfrontener Pension „Alpenlandhaus“ unter. Ausgiebig wurde mit den Pfrontener Kameraden Wiedersehen gefeiert in den Pfrontener Gasthöfen Löwen und Falkenstein, der Alpe Beichlstein bei Seeg und im Gasthaus Schwarzer Adler in Vils/Tirol. Man ließ sich die Spezialitäten der regionalen Gastronomie schmecken, zum Beispiel Kasspatzen (Allgäu) und Kaiserschmarrn (Österreich). Die Saarländer erwartete ein umfangreiches Besichtigungsprogramm. So fuhr man nach Oberstdorf und besichtigte die Heini-Klopfer-Skiflugschanze. Die Obere Mühle in Hindeland präsentierte ein Käsemuseum und Antiquitäten. Viel Spass bereitete den Saarländern wieder der Besuch Füssens. Nach dem Besuch des Lechfalles stand in Füssen ein Altstadtbummel auf dem Programm. Kulturell Interessierte besichtigten das Hohe Schloss und die Stadtpfarrkirche St.Mang. In Pfronten wurde auch das Wahrzeichen des Ortes, die Pfarrkirche St.Nikolaus, besucht. Höhepunkt des Biwaks war aber die gemeinsame Teilnahme an der Bergmesse am Spielhahnjägerdenkmal auf dem Falkenstein, das von den Pfrontener Reservisten gepflegt wird. Die evangelische Standortpfarrerin aus der Allgäu-Kaserne in Füssen, Johanna Bogenreuther-Schlosser, hielt den Gottesdienst. Der Vorsitzende der Pfrontener Reservisten und Veteranen, Johann Haug, erinnerte in seiner Ansprache an die Geschichte der Spielhahnjäger. Zur festlichen Atmosphäre trugen zahlreiche Fahnenabordungen bei. Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst von der Harmoniemusik Pfronten, die u.a. „Ich hatt`einen Kameraden“ intonierte. Die Böllerschützen der Pfrontener Kameradschaft schossen einen dreifachen Ehrensalut.

Stefan Jakobi