Bewegender Abschied vom Pfarrerehepaar Beck

Es war ein bewegender Abschied vom Pfarrerehepaar Elisabeth und Alexander Beck: Nach dem Gottesdienst mit Kirchenchor, Posaunenchor und Taufe des kleinen Jakob Henri Luck empfing Pfarrerehepaar Beck in der evangelischen Begegnungsstätte eine große Menge Gäste, die sich von ihnen verabschieden wollten, denn beide werden zukünftig in Zweibrücken wirken: Pfarrer Alexander Beck als Militärpfarrer und Pfarrerin Elisabeth Beck als Familienhelferin in der evangelischen Gemeinde. Die Band Saitenwind gestaltete den Vormittag mit.

In seiner emotionalen Predigt hob Pfarrer Beck hervor, dass man “brennen” müsse für eine Sache, mit Herz und Verstand herangehen müsse, wolle man Gutes durchsetzen. Geldgeschenke würden für die Kirchenfenster verwendet werden, die dringend ersetzt werden müssten. Lob kam vom Vertreter des Zweibrücker Dekanats, der die Arbeit des Pfarrerehepaars Revue passieren ließ: Beide hätten viele neue Projekte umgesetzt, eine sehr große Pfarrei betreut, konfessionsverbindend gearbeitet, seien Amt und Dienst gerecht geworden. Sie hätten die Menschen lebensnah angesprochen, die Früchte ihres Wirkens würden lange nicht vergessen werden. Viele fragten sich, wie es weitergeht: Zunächst wird die Pfarrstelle ausgeschrieben, die Gemeinde entscheidet dann, welchen Bewerber sie nehmen möchte.

Zunächst verabschiedete sich die Kita mit Dankesworten, die nicht aufhören wollten. Pestalozzischule, Vertreter der katholischen Kirche, Frauen, Männer, Rohrbacher, Hasseler, Oberwürzbacher, überhaupt viele Gruppen, die die Pfarrer betreut hatten, waren gekommen.

Presbyter Dr. Frings zählte die Projekte auf, die das Pfarrerehepaar in die Wege geleitet hatte: in der Kita, in der Jugendarbeit, Jugendsekretär, Hort, Kranke, Alte, Hinterbliebene, Essen 60 plus,  und vieles mehr. Einen guten Kontakt hatte das Ehepaar auch in die Politik, die manches Projekt durch Unterstützung von Kreis und Stadt möglich machten. Hasseler, Rohrbacher und Oberwürzbacher Vertreter des Orts- und Stadtrates ließen es sich nicht nehmen, sich zu verabschieden. Der Hasseler Ortsvorsteher Markus Hauck überbrachte den Dank der Gemeinde: “Sie haben in den neun Jahren Spuren hinterlassen, Sie waren omnipräsent, 150 Prozent Pfarrer. Er wünschte weiterhin viel Kraft und Energie im neuen Wirkungskreis. In Zweibrücken beim Militär werde er als “hervorragende evangelische Sündenabwehrkanone” willkommen geheißen.

Die Menge, die Abschied nehmen wollte, wollte gar nicht mehr aufhören, mehr als halb Hassel war gekommen. Das belegt mehr als deutlich die große Wertschätzung, die das Pfarrerehepaar Beck in Hassel, überhaupt in der großen Pfarrei,  genossen hatte.