Hasseler Unternehmen können auf besonderen Service hinweisen

Unter dem Motto „St. Ingbert bringt’s“ hat der St. Ingberter Kommunikationsdesigner André Köhl in Kooperation mit LivingActive.de die Online-Plattform Ingoberta.de ins Leben gerufen. Sie hilft Unternehmern, auf sich aufmerksam zu machen und ihre Kunden trotz großer Distanz zu erreichen. Mit weniger als 5 Minuten Aufwand kann sich jeder über ein einfaches Formular eintragen, der sein Angebot auf die widrigen Umstände angepasst hat oder nach wie vor präsent ist. Und das selbstverständlich kostenlos! Auch die Hasseler Unternehmen sind herzlich aufgerufen, mitzumachen.

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Neuwahlen bei der CDU Hassel

Bei der Generalversammlung des CDU-Ortsverbandes wurden viele der jungen Mitglieder mit in den Vorstand eingebunden. Nach der Entlastung des Vorstandes wurde Dr. Michael Rinck in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Seine Stellvertreter sind Andreas Abel, Markus Hauck und Dr. Christian Schwarz. Schatzmeisterin bleibt Christa Strobel, Schriftführerin Heidemarie Körner. Im Bereich der Organisationsleitung gab es ein Novum: Gemäß Satzung übernimmt Thomas Hegi die Funktion der Orgaleitung; es wurde ein Orga-Team gebildet, bestehend aus Otto Schneider – langjähriger Organisationsleiter, der den jüngeren den Vortritt lassen wollte – Torsten Schäfer und Martin Heckel.. Denn vor allem das Grombeerebrode für karitative Zwecke stellt die CDU vor große Herausforderungen.

Als Beisitzer wollen mitarbeiten: Markus Derschang, Dr. Sabine Glück, Volker Haberer, Rochus Hauck, Martin Heckel, Uwe Herold, Christa Kolling, Michael Luck, Sven Reidenbach, Torsten Schäfer, Werner Schäfer, Ute Schieder, Hans-Jürgen Spengler und Thorsten Towae. Kassenprüfer sind Dieter Janz und Thomas Wachall. Auch Stadtverbands-, Kreis- und Landesdelegierte wurden gewählt. Die CDU-Mitglieder votierten bei allen Kandidaten einstimmig.

In seinem Rechenschaftsbericht betonte der Vorsitzende, dass er sich bei der Hasseler CDU auf die stabile engagierte Zusammenarbeit verlassen könne, die Neuen seien voll integriert, Michael Luck habe die Arbeit des Fraktionsvorsitzenden der CDU im Ortsrat mit 6 CDU-Mitgliedern übernommen. Frühjahrswanderung, Sommerfest, Jahresfahrten und Grombeerebrode seien fest etablierte Veranstaltungen, die beibehalten werden sollen. Insbesondere werde mit der neu in Hassel gegründeten Jungen Union eine Zusammenarbeit angestrebt, was der anwesende Vorsitzende Michael Dahl und sein Stellvertreter Hannes Reif bestätigten. Neben dem Bericht von Ortsvorsteher Markus Hauck, informierten die beiden Hasseler Stadtratsmitglieder über die aktuelle Politik in diesem Gremium.

Michael Rinck nahm auch Stellung zu den „heftigen Verwirrungen“ der Bundes-CDU sowie zu dem „politischen Erdbeben in Thüringen“. Er forderte eine Rückkehr zu einer soliden Politik und zur Umsetzung der Versprechen der großen Koalition (u.a. Reduzierung der steuerlichen Belastung, unglaubwürdige Umweltpolitik, mangelnde Vorbereitung im Bereich der Mobilität, Sicherheitspolitik). „In einer von den sozialen Medien beeinflussten Kommunikation von teilweise maßlosem Hass brauchen wir eine klare Abgrenzung im Sinne der Verteidigung christlicher Grundwerte“, so Rinck. Er fand deutliche Worte gegen den Rechtspopulismus, kritisierte aber die Bundes-CDU wegen ihrer klaren Positionierung gegen Rechte und Linke gleichermaßen am Abend der Landtagswahl in Thüringen. Nach der Meinung von Michael Rinck stelle die AfD als Rechtsaußenpartei das viel größere Problem in der Zukunft dar. Dagegen sei es rückwärtsgewandte Argumentation, wenn man eine Kooperation mit den Linken, als Nachfolgepartei der SED, verweigere.

In seinem Schlusswort erläuterte Michael Rinck die Aufgaben der CDU in Hassel: „Wir wollen uns aktiv für unseren Stadtteil einsetzen, Ansprechpartner für Bürger (Kümmerer) sein, Anregungen aufnehmen und uns klar abgrenzen gegen Rechtsradikalismus in der politischen Auseinandersetzung. Konkret wolle man die Themen Naherholung (z.B. mehr Ruhebänke) angehen und die Spielplätze unter die Lupe nehmen.

 

 

 

(Weiterer Bericht folgt)

Handballabteilung der SG Hassel gründet neuen Handballverein

Die Mitglieder der SG Hassel haben in ihrer Versammlung vom 27.02.2020 einstimmig beschlossen, die Handball-Abteilung aus dem Verein zum 30.06.2020 auszugliedern. Damit wird die SG Hassel zu einem reinen Fußball-Verein. Die Handballabteilung, die seit mehreren Jahren erfolgreich eine Spielgemeinschaft mit dem HSV St. Ingbert unter den Namen „SGH St. Ingbert“ bildet, wird sich von der SG Hassel lösen und sich zukünftig unter neuem Namen eine eigene Rechtsform als eingetragener Verein geben.

Der Vereinsvorsitzende der SG Hassel, Andreas Abel, erläuterte in der außerordentlichen Mitgliederversammlung den Mitgliedern die Vorgeschichte zu diesem historischen Schritt. Da er sein Amt als Vorsitzender aufgeben wollte und erkennbar war, dass sich kein neuer Vorstand finden würde, stellte er die Frage, ob es überhaupt noch zeitgemäß ist, dass den beiden Abteilungen Platzsport und Hallensport ein weiterer Vorstand vorgesetzt ist. Beide Abteilungen haben ihre eigenen Strukturen und arbeiten im Tagesgeschäft völlig autark. Das sahen die Abteilungen genauso. 

Es folgten zweijährige, zum Teil schwierige Verhandlungen über die Konditionen des Aussscheidens der Abteilung Hallensport, die schließlich Anfang des Jahres in einer einvernehmlichen Vereinbarung zwischen den Abteilungen und dem Hautverein mündeten. 

Nachdem diese Vereinbarung in den beiden Abteilungen verabschiedet worden waren, war als letzter, vereinsrechtlich notwendiger Schritt nur noch der Beschluss der Mitgliederversammlung einzuholen. Und der fiel deutlich aus: alle erschienenen 62 Mitglieder stimmten der Ausgliederung zu.

Andreas Abel zeigte sich am Ende erleichtert, nachdem die Verhandlungen zwischenzeitlich immer mal wieder zu scheitern drohten. Er freute sich über die große Zustimmung, die diesem historischen Schritt für die SG Hassel den passenden Rahmen gab. 

Damit gehen die Fußballer und die Handballer der SG Hassel nach dem 30.06.2020 getrennte Wege. Allen Beteiligten war es jedoch wichtig, dass es ein Ausscheiden im Guten, also ohne Streit ist und damit nur rechtlich das umgesetzt wird, was faktisch bereits seit mehreren Jahren in den Abteilungen gelebt wurde.

Richtfest der Kita Herz Jesu

Kinder, Eltern, Erzieherinnen, Leiterin Nina Rambaud und Träger des Bauvorhabens, die Pfarrei Heiliger Martin mit Vertretern aus Speyer, freuten sich beim Richtfest des Neubaus der katholischen Kita Herz Jesu, dass dieser so schnell vorangeht. Das Architekturbüro Michaeli und Partner hatte die Planung geleitet, Andreas Michaeli begrüßte alle zum Richtfest Gekommenen und hob hervor, dass Nina Rambaud viele Ideen mit Herzblut eingebracht hatte. „Vom Träger her hatte Dieter Janz vom Verwaltungsrat der Pfarrgemeinde, selbst Bauingenieur, den Bau von Anfang an begleitet und dafür gesorgt, dass der Kitabau in der Planungszeit blieb“, so Ortsvorsteher Markus Hauck.

Den Oberbürgermeister Prof. Dr. Ulli Meyer – er weilt in Berlin mit den saarländischen Bürgermeistern – vertrat die zweite Beigeordnete Nadine Müller, zuständig für Bildung und Kinder. Sie lobte das schnelle und reibungslose Vorankommen im Vergleich zu anderen öffentlichen Bauvorhaben. Sie bedankte sich bei dem freiwilligen Träger, dass er in der Stadt so dringend benötigte Kita- und Krippenplätze schaffe.

Im Januar 2019 seien die Planungen gestartet, 15 Krippenplätze und 64 Kindergartenplätze würden entstehen, davon 5 neue Krippen- und 13 neue Kindergartenplätze. Insgesamt wurden 2.427.000 Euro zuwendungsfähige Gesamtausgaben anerkannt, von denen die Stadt 30 % bezuschusst, zuzüglich nicht förderfähiger Kosten, in der Summe 879.788 Euro; auch der Kreis gab dazu 728.100 Euro, das Land 971.000 Euro.

Mit der Beendigung der Abbrucharbeiten konnte am 27.5.2019 mit dem Aushub begonnen werden, Maurerarbeiten (Maurer und Klickner, Neunkirchen) folgten, das Dach ist in der Mache (H&W Dach, Spiesen), die Zimmermannsarbeiten sind fertig. Pfarrer Klein bedankte sich beim Planer, dem Architekten Marc Jung, den Geldgebern und allen Mithelfern. Bei der Besichtigung der Räume erläuterte Jung die Verteilung der Räume mit maximalem Lichteinfall: Unten sind die Gruppenräume mit Toiletten, Schlaf- und Wickelraum untergebracht, mit direktem Ausgang zum Spielplatz im Grünen, oben der Essens- und Bewegungsraum, das Leitungsbüro sowie die Küche. Nina Rambaud informierte, dass wieder Mischgruppen eingerichtet würden, was derzeit in der provisorischen Bleibe nicht möglich gewesen sei.  Eltern lobten Kitaleitung und Erzieherinnen, die im Provisorium mit Bravour ihre Arbeit gemeistert haben, alles sei in der Erziehung und Betreuung reibungslos gelaufen. Sie freuten sich, dass schon am 4. Oktober in den Neubau eingezogen werden kann und waren begeistert von der Größe, Aufteilung, Helligkeit und Übersichtlichkeit der neuen Kita. Dass in den Bauangelegenheiten alles so reibungslos verlaufen ist, sei Dieter Janz zu verdanken.

„Es hat nur bei der Gründungssohle eine kleine Verzögerung gegeben“, so Janz, „denn es musste eine Drainage zusätzlich eingebaut werden.“ Er hofft auch, dass beim Innenausbau (Planung GSP-Planungsbüro, Zweibrücken) weiter alles so reibungslos vonstatten geht. Zum Schluss mussten Pfarrer Klein und Dieter Janz noch den letzten Nagel einschlagen, wie es Tradition ist.

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