Frühjahrswanderung und Spendenvergabe der CDU Hassel

Der CDU-Ortsverband traf sich zu seiner traditionellen Frühjahrswanderung mit Spendenvergabe aus dem Erlös vom Grombeerebrode zunächst zur traditionellen Maifeier auf dem Marktplatz. Von dort aus führte Vorsitzender Michael Rinck die Wanderer zur „Marterpfahlstraße“, so nannte er die Schulstraße. Denn von den einstigen großen Bäumen sieht man nur noch zirka zwei Meter große kahle Stämme.

Die in die Jahre gekommenen Bäume verursachten dort Schäden und Stolperfallen auf dem Bürgersteig, es sollte hinsichtlich der Begrünung eine andere Lösung gefunden werden, weil die Bewohner keine großen Bäume mehr dort wollen. Der Bürgersteig sei dafür zu schmal. Besichtigt wurde auch das ehemalige Gewerbegebiet am Bahnhof, das jetzt zum Neubaugebiet wurde und nur noch wenige unbebaute Grundstücke aufweist.

Rinck informierte ebenso über das neue Verkehrsgutachten und über Brennpunkte in Hassel, trat aber auch kursierenden Gerüchten entgegen, wonach nach den Abholzarbeiten im Wiesental dort ein Neubaugebiet bzw. Windkrafträder entstehen würden. Er stellte das Programm für 2016 vor, u.a. sei eine Verdunfahrt geplant, denn die Schlacht bei Verdun (1916) jährt sich dieses Jahr zum hundertsten Mal.

Bei der Spendenübergabe in der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt, bei der auch der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Pascal Rambaud anwesend war,  wurden Hasseler Einrichtungen bedacht. Die Kita Herz Jesu, so Leiterin Nina Rambaud, will den Betrag für die Anschaffung einer Mikrophonanlage verwenden und für Kopfhörer, denn damit hilft man, wie in der Hasseler Grundschule auch, den Kindern, sich besser konzentrieren zu können, indem man die Außengeräusche ausschaltet.

Für ein neues Klettergerüst sowie Materialien zur Schulung von Motorik und Sensorik der Krippenkinder möchte, so Leiterin Andrea Schumacher, die Kita Sonnenblume die Spende verwenden. Der Förderverein der Grundschule erhielt Bücher zur Förderung der ausländischen Kinder beim Erlernen der deutschen Sprache und möchte, so Vorsitzende Anne Laux, noch Körpersocken für das Theaterspiel anschaffen bzw. Geräte für die Turnhalle. Die „Initiative krebskranke Kinder“ verwendet das Geld, um für ihre kleinen Patienten, „die viel mitmachen müssen“, so Anne Heisel, „auch mal ein Lieblingsgericht kochen zu können, das sie sich wünschen.“

Das „Treff im Gässje“, das immer häufiger von Hilfesuchenden frequentiert wird, benötigt das Spendengeld, so Annemarie Schwarz, für Energiekosten, Essenszutaten und Fahrradersatzteile, denn viele Flüchtlinge brauchen noch Fahrräder. Annemarie Schwarz rief dazu auf, weiter Handtücher und Duschtücher zu spenden. Denn die Besucher des Treffs duschen dort und benutzen die Waschmaschine, um ihre Wäsche zu reinigen.