Reservisten besichtigen Fort Hackenberg

Die Reservistenkameradschaft (RK) Hassel unternimmt immer wieder Ausflüge zu Orten von militärischer Bedeutung.So besuchte sie in den vergangenen
Jahren u.a. die Gedenkstätten in Verdun und die US-Air-Base in Ramstein.Vor kurzem machte sie eine Exkursion nach Lothringen zum Fort Hackenberg, eine der größten Befestigungen der französischen Maginot-Linie in der Nähe von Veckring. 

Die nach dem französischen Verteidigungsminister Andre Maginot benannte Festungskette wurde in den 1930er Jahren entlang der deutsch-französischen Grenze errichtet. An der Fahrt, die von Josef Klam initiiert und organisiert wurde, nahmen acht Angehörige der RK Hassel teil. Bei der Ankunft an dem 
ehemaligen Fort herrschte dort ein großer Besucherandrang. Mit einer sehr kompetenten deutschsprachigen Führung erkundeten die Hasseler drei Stunden 
lang die Anlage. Die Gruppe fuhr mit einer Original-Schmalspurbahn durch die unterirdischen Bunker. Über Metalltreppen und Aufzüge gelangte man in die Kuppeln mit ihren Geschützen. Was die Strom- und Wasserversorgung anging, war der Hackenberg damals weitgehend unabhängig. Die vier großen Stromaggregate kann man heute noch besichtigen. Große Filteranlagen sorgen nach wie vor für eine gute Durchlüftung in dem feucht-kalten Werk. 
Sehr informativ ist auch das Museum des Hackenberg, in dem französische, britische, amerikanische und deutsche Waffen und Uniformen präsentiert werden. "Es war ein sehr schönes Erlebnis", waren sich die Hasseler Ausflügler einig. Nach der Rückfahrt veranstaltete man am RK-Heim auf dem Eisenberg
ein Grillfest.