Ausgabe für Gelbe Säcke

Weil die Ortsverwaltungsstelle bis auf Weiteres geschlossen bleiben muss, hat sich freundlicherweise die Rats-Apotheke in Hassel bereit erklärt, zukünftig gelbe Säcke auszugeben. Vielen Dank dafür, insbesondere weil die Apotheke in Hassel um die Apothekerin Ute Toussaint-Uth derzeit ohnehin einen sehr großen Dienst für unsere Bevölkerung erbringt.

Theateraufführung „Der nackte Wahnsinn“ in Hassel abgesagt

Der Theaterverein Bühnenreif Saar e.V. hat seine geplanten Vorstellungen des Stücks „Der nackte Wahnsinn“ am 27. und 28. März in Hassel abgesagt.
Aufgrund der aktuellen und der zu erwartenden Situation rund um das „Corona-Virus“ will der Verein mit der Absage gesamtgesellschaftliche Verantwortung zeigen.
Bereits gekaufte Tickets w erden erstattet oder können auf die Vorstellungen am 8. und 9. Mai in Homburg umgebucht werden. Tickets, die bei der Vorverkaufsstelle gekauft wurden, können auch dort zurückgeben werden.

Vortrag der VHS: Mentale Stärke für das Kind

Für Eltern gedacht war der Vortrag von Katja Kolb bei der vhs-Nebenstelle Hassel mit dem Thema „Wie mache ich mein Kind mental stark und wie baue ich mentale Stärke auf, damit mein Kind den vielen Stressfaktioren, die schon in der Grundschule, insbesondere am Gymnasium auf das Kind einströmen können, begegnen kann“. Anlass war, dass oft von Schülern und Eltern über Stress geklagt wird.

Eltern erfuhren praktische Tipps: Die Psychologin verdeutlichte, dass man mentale Stärke im Leben brauche, um an seinen Zielen auch unter größten Schwierigkeiten festhalten zu können; sie könnte anerzogen werden. Man dürfe auch Fehler machen, um aus ihnen lernen zu können. Ebenso brauche das Kind noch Unterstützung seitens der Erziehungsberechtigten auf seinem Lebensweg, insbesondere zu Ausdauer, Anstrengung und Durchhaltevermögen; all das könne trainiert werden. Das Kind müsse die Eigenschaft entwickeln, mit belastenden Situationen umgehen zu können, also, Resilienz zu entwickeln. Dies sei ein dynamischer Entwicklungsprozess, verbunden mit eigenen positiven Lernerfahrungen. Dazu zeigte die Dozentin praktische Übungen, wie man mit negativen Gedanken umgeht und diese durch Erfragen in positive verwandelt. Wichtig sei auch, an der realistischen Selbsteinschätzung des Kindes zu arbeiten.

Oft nehme man Negatives an, negative Gedanken könnten belastend sein. Das Kind traut sich nichts mehr, zeigt Ängste.  Doch eigentlich war die Annahme falsch, hinterher ist man erleichtert. Diese Erfahrung ist wichtig. Man solle dem Kind vermitteln, dass es mehr an positive Erlebnisse und Erfahrungen denken soll. Auch dazu zeigte die Dozentin Übungen, die man einzeln oder in der Gruppe durchführen kann. Positiv sei auch autogenes Training für das Kind, das zur Entspannung, Entlastung von Druck und Stress beitrage, so dass positive Gedanken die Oberhand gewinnen können.