Höfetour West der VHS Hassel

Bei der Höfetour West der VHS Nebenstelle Hassel, geführt von Natur- und Landschaftsführer Alois Ohsiek,  galt großes Interesse dem biologisch-dynamisch bewirtschafteten Demeter-Hof auf dem Hochscheid. Danach wurde der Rittershof II der Familie Eberl besichtigt, der ein anderes Konzept verfolgt.

Auf dem Demeterhof baut Besitzer Michael Bitsch auf den Feldern Gemüse und Kartoffeln an. Die Felder müssen abgedeckt werden, denn die Hasen sind hungrig. Es steht noch Lauch dort aus dem vergangenen Jahr. Eigene Gurken verkauft er bald schon auf den regionalen Märkten, so auch in St. Ingbert und Kirkel, genau so, wie es das Biosphären-Konzept vorsieht und wie es auch die Schüler von „fridays for future“ fordern. Daneben baut er unter anderem Auberginen, Tomaten, Zucchini, Fenchel und Salat, im Freien oder in seinen Gewächshäusern, an. Die Teilnehmer wollten vor allem Auskunft darüber, warum auf dem Hof die Böden einmal sandig und an anderer Stelle lehmig sind, sie erfuhren auch, dass in der Höhe die Temperaturen anders sind als im Tal.

Wie er den Boden lockert, interessierte die Teilnehmer. Dazu hat der studierte Landwirt eine Maschine gekauft, die das erledigt, auch im Groben Unkraut entfernt, den Rest muss er in Handarbeit erledigen, viel Arbeit, stellten die Teilnehmer fest. Manchmal helfen dort Praktikanten der Waldorfschule. Chemische Mittel verwendet er nicht. Dementsprechend gesund sehen die Pflanzen aus und schmecken auch so. „Auch wenn Gemüse bei Michael Bitsch etwas mehr kostet“, so ein Teilnehmer, „es schmeckt besser und da bezahle ich das gerne.“ Auf dem Hof werden auch Kühe gehalten, das Fleisch wird ebenso regional vermarktet.

Danach wurde der Rittershof II angesteuert, der Franz-Josef Eberl gehört. Unterwegs erklärte der Dozent die Geschichte der dort stehenden alten Schäferei, wahrscheinlich das älteste Gebäude von Hassel. Es gehörte Felix Villeroy, der versuchte, Schafe mit Rindern zu kreuzen und der erstmals dort die Fruchtwechselwirtschaft praktiziert hat. Die Teilnehmer staunten über die Sauberkeit des eberl’schen Hofes und den freundlichen Empfang durch den Besitzer, der zu dieser Jahreszeit doch einiges zu tun hat. 

Die Teilnehmer stellten die Frage, ob man von Schweine- und Rinderzucht leben könne. „Da in China im Moment die Schweinepest herrscht und von dort nichts eingeführt werden darf, bekomme ich im Moment einen annehmbaren Preis dafür“, so Eberl. Das Fleisch der Schweine und Rinder vermarktet er in der Region, in Oberwürzbach ist es bei der Metzgerei Petermann zu haben. Das Tierfutter baut er selbst an. 

Wegen der zahlreichen Fragen und des großen Interesses der Teilnehmer dauerte die Tour doch länger als vorgesehen. Doch das nimmt Alois Ohsiek in Kauf, ihm kommt es darauf an, dass alle zufrieden sind.

Jugend der SG Hassel räumt ab

Gleich zwei Jugendmannschaften der Sportgemeinde Hassel haben die Saison 2018/2019 als Meister beendet. Die B-Jugend und die E-Jugend errangen jeweils die Meisterschaft in der Kreisliga. Bei den F-Junioren und den Minis, der G-Jugend gibt es noch keine Meisterschaften, aber auch dort dominierten die blau-weissen Kids mit begeisterndem Fußball die jeweiligen Wettbewerbe.

In diesem Jahr hatte sich unsere B-Jugend der Spielgemeinschaft SG St.Ingbert angeschlossen. 27 Spieler befanden sich im Kader. Der Konkurrenzkampf war dementsprechend groß, was wohl der Mannschaft um Trainer Carsten Zeiger zu sportlichen Höchstleistungen verholfen hat. Fast die ganze Saison stand das Team an der Spitze und konnte am letzten Spieltag die Saison mit einem Vorsprung von sechs Punkten vor dem SG SV Schwarzenbach mit einer Tordifferenz von 52 Toren abschließen.

Die E-Jugend von Christian Stopp wurde nach dem letzten Spieltag alleiniger Tabellenerster vor dem SV Blickweiler. Blickweiler, die bis dahin punktgleich und deshalb auch Meister waren, wurden am grünen Tisch 3 Punkte nachträglich aberkannt. Die E-Jugend der SG Hassel war damit alleiniger Meister mit einer Tordifferenz von 38 Toren.  Fast über 14 Spieltage stand die Mannschaft an der Spitze der Liga. 

Zufrieden blicken auch die Trainer Sven Reidenbach bei der F-Jugend und Martin Heckel, Shaque Halilaj und Sebastian Jung bei der G-Jugend auf die abgelaufenen Saison zurück.

Ein super Trainingsbesuch von fast regelmäßig mehr als 20 Kindern bei den Minis zeigt, dass Fußball bei der SG Hassel zunehmend an Popularität gewinnt. In der Rückrunde trat die G-Jugend sogar mit zwei Mannschaften an. Die F-Jugend war bei jedem ihre Turniere die dominierende Mannschaft im Stadtgebiet und konnte mit gutem Passspiel bei gleichzeitig großem Kampfgeist überzeugen.

Jetzt freuen sich alle Jugendspieler auf die Heimturniere am Sportfest der SG Hassel, das vom 19. – 23. Juni stattfindet. 

CDU erreicht bei den Wahlen zum Ortsrat absolute Mehrheit (vorläufiges Ergebnis)


Bei den gestrigen Wahl hat die CDU mit über 50 Prozent im Ortsrat die wieder 6(11) Sitzen erreicht, im Stadtrat werden Markus Hauck und Christa Strobel die Hasseler Bürger seitens der CDU vertreten. Die SPD hat leider keinen Sitz erhalten.

OB-Kandidat Ulli Meyer hatte 1 Stimme mehr in Hassel als der Amtsinhaber.

Die CDU und Ulli Meyer bedanken sich herzlich bei ihren Wählern.

Im Ortsrat werden Markus Hauck, Andreas Abel, Uwe Herold, Torsten Schäfer, Michael Luck und Dr. Christian Schwarz für die CDU vertreten sein.

Die SPD wird drei Sitze erhalten: Albert Zitt, Karlheinz Härdter und Markus Burger,  die Familienpartei wird von Dr. Klaus Jacob,  die Unabhängigen im Ortsrat wird Uschi Litzenburger vertreten.

Im Stadtrat  werden Markus Hauck und Christa Strobel (CDU) Hassel vertreten.

Kräuterexkursion der VHS Hassel (2019)

Die von der VHS-Nebenstelle Hassel durchgeführte Kräuterwanderung begann mit Kritik der Dozentin Elisabeth Hoffmann an der Verwendung von krebserregendem  Glyphosat, Pestiziden und anderen Umweltgiften. „Wenn wir alle Werte beim Essen zusammenrechnen, sind die Grenzwerte deutlich überschritten“. Elisabeth Hoffmann möchte als der Natur verbundener Mensch ein Bewusstsein schaffen für das, was schädlich für Mensch und Natur ist. Sie kritisierte ebenso das häufige Mähen, das die Artenvielfalt der Pflanzen einschränkt.

Ihr Vortrag streifte dann die Entstehung und Geschichte der Pflanzen und betonte die Wichtigkeit der Blüten, ohne die es keine Fortpflanzung gäbe. Einige Teilnehmer wollten wissen, welche Pflanzen giftig sind, damit Kinder bzw. Enkel davor gewarnt werden können. Andere wieder brachten Pflanzen mit und wollten sie von der Dozentin bestimmt haben.

Unterwegs wurden zahlreiche Wildkräuter gefunden, Elisabeth Hoffmann kannte sie alle, ihren Nutzen und ihre Verwendungsmöglichkeiten. Gefunden wurden u.a.  Ehrenpreis, Taubnessel, Schöllkraut, das gut gegen Warzen wirkt, Sauerampfer, der, noch jung und zart, unterwegs für den Durst geeignet ist. Beinwell (Wurzel) kann gegen Beschwerden verwendet werden, für die man heute mit „Voltaren“ kuriert. Die Knoblauchrauke traf man ziemlich häufig an, wer hätte gewusst, dass man mit ihr z.B. Pesto herstellen kann. Giersch wirke bei Gicht, der rosablühende „stinkende Robert“ sei zum Gurkeln bzw. bei Blutungen zu verwenden. Wer hätte gewusst, dass die essbaren Blüten des Spitzwegerichs von den Europäern in die USA gebracht und von den Indianern als „die Fußstapfen des weißen Mannes“ genannt wurden.

Elisabeth Hoffmann war es wichtig, einen Bewusstwerdungsprozess einzuleiten. Sie ist überzeugt, dass der Nutzen der Pflanzen noch zu wenig erforscht ist. Man kauft lieber teures chemisches Mottenpapier, anstatt den Rainfarn gegen die Mottenplage zu verwenden, der am Wegrand zu finden ist und nichts kostet. „Überall wo Schutz draufsteht, bedeutet nicht Schutz der Natur, sondern Verdienst der chemischen Industrie.“ Interessenten wollten noch wissen, welche Teile des Riesenbärenklaus schädlich seien: „Es sind alle“, so Elisabeth Hoffmann, „Blätter, Blüten und die Wurzel.“ Er könne tiefe Brandwunden verursachen.

„Es war sehr interessant. Wir erfuhren so viel in der kurzen Zeit“, so die Teilnehmer der Kräuterwanderung. Einige hatten ihr Notizbuch mitgebracht, notierten das meiste, ja fotografierten sogar die Pflanzen. „So kann man zu Hause noch einmal nachsehen, was die Dozentin erklärt hat, denn so viele Informationen kann man nicht auf einmal verarbeiten, man muss öfter an einer Kräuterwanderung teilnehmen.“ Was so alles an Wildkräutern auf den Tisch kommt, vor allem in guten Lokalen, erklärte die Kräuterexpertin auch. Viele Wildkräuter sind essbar, werden als essbare Dekoration auf Salaten verwendet. „Jetzt wissen wir auch, was man uns vorsetzt, was man davon essen kann und wie es wirkt.“

 

Ortsratssitzung vom 14. Mai 2019

Themen der Ortsratssitzung waren im öffentlichen Teil  die dorfgerechte Gestaltung des Buswartehäuschens auf dem Marktplatz. Des Weiteren  wurde angefragt, warum der in Hassel errichtete Fitness-Parcous ohne Kenntnis des Ortsrates vollzogen wurde. Es erfolgte ein Sachstandsbericht über die Bank am Spielplatz Goethestraße. Es wird noch einige Zeit dauern, bis Angebote eingeholt sind und die Bank wieder an ihrem alten Platz steht. Des Weitern wird der Zugang zum Spielplatz Goethestraße von der Heide her barrierefrei ausgebaut. Die Arbeiten werden in der 32. KW beginnen.

Im nichtöffentlichen Teil wurde angefragt, ob man nicht das zum Verkauf stehende alte Schulgebäude von Seiten der Stadt ankaufen könnte. Es könnte zur Auslagerung der ev. Kita genutzt werden, weiter um benötigte Räume für die FGTS zu schaffen und Räume für die VHS Hassel zu schaffen.

KunterBUNDmobil bei der VHS Hassel

Die VHS-Nebenstelle Hassel hatte das KunterBUNDmobil zu Gast. 15 Kinder hörten Martin Lillig vom BUND gespannt zu, als er erklärte, was man beachten müsse, wenn gleich im Bach in der Nähe des Griesweihers Hassel Tiere gesucht würden. Mit Gummistiefeln und geeigneter Kleidung stöberten die Kleinen viele Lebewesen auf, die im Bach heimisch sind und dort ihre Funktion haben. Zunächst zeigte Biologe Martin Lillig, wo sich die Tiere versteckt halten.

Eifrig suchten die Jungs und Mädchen, der Kleinste war vier Jahre alt. Stolz waren sie, dass sie verschiedenartige Tiere gefunden hatten. Zurück zum KunterBUNDmobil, mussten sich manche umziehen, denn die Gummistiefel waren zu kurz und reichten nicht aus, der Bach war an manchen Stellen mehr als zehn Zentimeter tief. Nicht umsonst hieß es: Wechselhose, Wechselsocken und Schuhe mitbringen!

Nachdem die Kids ihre Tiere unter der Lupe betrachtet hatten, erklärte der Biologe mit Hilfe des großen Bildschirms und der Stereolupe, welche Tiere die Kleinen gefangen hatten und welche Funktion sie in der Biosphären-Umwelt haben. Er wurden Libellenlarven gezeigt und erklärt, wie sie sich zu Libellen entwickeln, außerdem der Unterschied zwischen Insekten und Spinnentieren, den man an der Anzahl der Beine erkennen kann. Dabei waren auch Wasserskorpione, Schlundegel, Würmchen, Zuckmücken und Bachflohkrebse. Deren Funktion im Bach ist es, die im Herbst abgefallenen vergammelten Blätter im Bach zu verspeisen und dafür zu sorgen, dass der Bach sauber bleibt.

Vieles wurde gelernt, aber Vieles wussten die wissbegierigen Kinder auch schon. Es machte Spaß, beim fragenden Martin Lillig seine Kenntnisse anzubringen und mitzuarbeiten. Alle waren sich einig: Es war sehr interessant und hat uns gut gefallen, beim nächsten Mal werden wir wiederkommen. Am 9. Mai 2020 ist es soweit.

 

Förderverein der Kita Herz Jesu lud zum Helferfest ein

Alle, die beim Umzug der Kita Herz Jesu Hassel in die provisorischen Räume geholfen hatten, waren vom Förderverein eingeladen worden. Gleichzeitig weihte Pfarrer Rambaud die neuen Räume ein, die Kleinen sangen dazu zwei Lieder. Die Kitaleiterin, Nina Rambaud, gab bekannt, dass das alte Gebäude komplett abgerissen ist und die Bauarbeiten demnächst beginnen können. Sie dankte den zahlreichen Helfern, die an einem regnerischen Samstag das gesamte Inventar vom alten Gebäude in die provisorischen Räume transportiert hatten. „Und inzwischen haben wir uns gut in die neuen Räumen eingelebt.“ Dann war Grillen zum Abendessen angesagt; dazu gab es selbst zubereitete Salate. Die Kleinen waren natürlich auch dabei und fühlten sich wohl auf der Wiese und dem Spielplatz auf dem Pfarrgelände.

Feuerwehrfest und Maimesse an diesem Wochenende (18.,19.5.)

Wie jedes Jahr fallen Maimesse und Feuerwehrfest zusammen. Eröffnung bei der Feuerwehr ist um 18 Uhr in der Rohrbacher Straße. Angeboten werden warme Speisen wie Leberknödel, Schnitzel  und Flammkuchen und Getränke. Für die Kinder wird zur Unterhaltung einiges vorgehalten. Auf dem Marktplatz präsentieren sich die Schausteller mit attraktiven Angeboten.

Letzte VHS-Kurse für das Unterrichtsjahr 2018/19

Die letzten Veranstaltungen der Nebenstelle Hassel für das VHS-Jahr 2018/19 stehen an. Am 11. Mai beginnt ein Töpferworkshop für Anfänger und Fortgeschrittene an zwei Samstagen mit Marga Gründel (10-16 Uhr; 25.5. 10-13 Uhr, Gebühr 28 Euro) im Werkraum der Schule am Eisenberg Hassel. Mitzubringen sind ein Nudelholz, Föhn, Gummihammer und Töpferwerkzeuge, falls vorhanden.

Für Kinder steht am Samstag, den 18. Mai, von 10-12:30 Uhr das KunterBUNDmobil  am Griesweiher zur Verfügung (ab ca. 8 Jahren, ohne Gebühr). Alle Utensilien werden vom BUND mitgebracht. Am 25. Mai können Kinder von 5 bis 10 Jahren am Füllenbusch 1 in Hassel „den Freund Pferd“ kennenlernen. Die Veranstaltung dauert von 10-12 Uhr, die Kinder erfahren Wissenswertes über das Medium Pferd und Grundkenntnisse über das Reiten (Gebühr 15 Euro). Lange Hosen und feste Schuhe sind ein Muss, Reithelme werden gestellt.

Die Kräuterexkursion mit Elisabeth Hoffmann folgt am gleichen Tag um 15 Uhr. Dort werden Wildpflanzen gesammelt und man erfährt viel über Heil- und Nahrungspflanzen, die für die Gesundheit förderlich sind. Treffpunkt ist der Parkplatz vor dem Griesweiher an der L 111 (Gebühr 6 Euro). Es folgt am 27. Mai die Höfetour zum Demeterhof, dem ältesten biologisch-dynamisch bewirtschafteten Hof im Saarland, und zum Ritterhof I und II. Treffpunkt ist ebenfalls der Parkplatz vor dem Griesweiher um 15 Uhr. Eine Führung über die Höfe durch die Besitzer wird jeweils angeboten. Den Abschluss bildet die Brinnchestour am 5. Juni, im Rahmen der Stadtteilführungen (Treffpunkt: 15 Uhr, Parkplatz am Friedhof Hassel). Kahlenberg-, Kuckucks-, Christkönigs-, Horschdebrinnche und das Brinnche an der Schopphübelhütte (Abschluss) werden angesteuert. Die Gebühr für die beiden letzten Veranstaltungen beträgt je 6 Euro. Dozent ist der Natur- und Landschaftsführer Alois Ohsiek. Bei genügend Teilnehmern ist mittwochs (4 Termine) um 19 Uhr im Rathaus Hassel ein Fortgeschrittenenkurs „Smartphone für Senioren“ angedacht.

Anmeldungen müssen wegen der EU-DSGVO schriftlich getätigt werden. Anmeldeformular für alle Veranstaltungen bei der Geschäftsstelle der Biosphären-VHS St. Ingbert, Kaiserstr. 71, Telefon 06894/13-723 oder Hassel 06894/5908933. Per Mail: vhs-hassel@gmx.de; Direktanmeldung: http://vhs.sanktingbert.de; Formular zum Herunterladen: https://hassel.saarland/die-gemeinde/vhs-hassel/

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